Black Dragons Erfurt stürmen am ersten Spieltag an die SpitzeIndians und Leipzig zieren Tabellenende

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Krefelder EV U23 – EG Diez-Limburg 3:5 (0:1, 2:1, 1:3)

Ein gelungener Auftakt des Neulings, der gleich in seinem ersten Spiel einer echten Belastungsprobe unterworfen wurde. 32:49 Torschüsse wurden aus Sicht der Gäste abgegeben, aber die Diezer, die ihren Topspieler Jan Guryca reaktiviert hatten, blieben stark im Konterspiel und hatten mit Cheyne Matheson ihren besten Mann, dem auch gleich zwei wichtige Tore zum Endstand gelangen. Für die bemühten Gastgeber waren Adam Kiedewicz (26., 55.), Luca Hauf (34.) erfolgreich, für die siegreichen Diezer trafen neben Matheson noch R.J. Reed (10.), Marc-Alexander Stähle (58.) und Niklas Hildebrand (60.).

Hammer Eisbären – Saale Bulls Halle 0:3 (0:2, 0:1, 0:0)

Für die Hammer war es wie ein Schock. Erstmals seit langer Zeit kein eigenes Tor erzielt und auch so praktisch ohne jede Chance. Die Hallenser zeigten ein defensiv starkes Spiel und hatten am Ende dank 46:27 Torschüssen auch einen verdienten Sieg erreicht. Die Tore der Bulls markierten Tim May (1.), Tatu Vihavainen (13.) und Lukas Valasek (30.). Sebastian Albrecht entschärfte 27 Torschüsse und verdiente sich gleich im ersten Spiel seinen ersten Saison-Shutout.

Icefighters Leipzig – Black Dragons Erfurt 1:5 (1:1, 0:1, 0:3)

Obwohl die Icefighters optisch gleichwertig waren, stellenweise sogar besser waren, gingen die drei Punkte zu Recht an äußerst effiziente Erfurter. Den Auftakt markierte Petr Gulda bereits in der elften Minute. Leipzigs Neuzugang Robin Slanina glich in der 17. Minute aus. In der 23. Minute traf Erfurts Reto Schüpping in Überzahl zum 2:1, wobei dieses Tor das einzige in diesem Spiel bei Überzahl war. Im letzten Drittel versuchte Leipzig alles für den Ausgleich und wurde gnadenlos ausgekontert. Kevin Beach (47.), Viktor Beck (58.) und Max Weigand (59.) trafen für Erfurt.

Crocodiles Hamburg – Hannover Scorpions 3:4 (0:1, 2:2, 1:0, 0:1) n.P.

Nach dieser Leistung gehören die Scorpions sicherlich zu den Mitfavoriten in dieser Oberliga-Saison. Gegen die Crocodiles, die in den Vorbereitungsspielen stark agierten, gelangen 52:28 Torschüsse und nur ein Keeper Kai Kristian, der seinen Gegenüber Brett Jaeger in den Schatten stellte, garantierte am Ende den Hamburgern einen Punkt. Überragend an diesem Abend der Finne Tomi Welinius, der den Torreigen in der 14. Minute begann und mit dem entscheidenden Penalty auch beendete. Dazwischen trafen Patrick Schmid (35.) und Fedor Kulaypalo (37.) für die Scorpions, während die Hamburger in Dennis Reimer (32.), Anton Domogala (36.) und Dominik Lascheit (48.) ihre Torschützen hatten.

EC Hannover Indians – Tilburg Trappers 1:4 (0:1, 1:2, 0:1)

Ein hochverdienter Starterfolg des niederländischen Favoriten, der allerdings stellenweise etwas glücklich ausfiel. In einem ausgeglichenen ersten Drittel traf Giovanni Vogelaar zum 1:0, dem Diego Hofland in der 27. Minute das 2:0 folgen ließ. Das ließ die Indians, die zumindest kämpferisch alles gaben, leicht einknicken. Umso größer der Jubel, als Thore Weyrauch einen Schuss von Parker Bowles zum 1:2 ablenken konnte. In dieser Phase hatten die Indians auch mehr vom Spiel, konnten sich aber gegen das abgeklärte Tilburger Spiel nicht durchsetzen. Ein Doppelschlag zum Ende des zweiten Drittels, als 0,3 Sekunden vor dem Ende van Oorschot traf und in der 41. Minute durch Mickey Bastings zum 4:1 beendete jegliche Diskussion um den Sieger. Die Niederländer zeigten das reifere und präzisere Spiel, während man den Indians die viel zu kurze Einspielphase anmerkte. Diese werden noch kommen, aber bis dahin werden wohl noch ein paar Wochen vergehen.

Herforder EV – Rostock Piranhas 2:3 (0:0, 0:0, 2:2, 0:1) n.V.

Wie hart die Oberliga sein kann, bewiesen die Rostocker bei ihrem Herforder Gastspiel. Bei ausgeglichenem Spiel stand es nach vierzig Minuten immer noch torlos remis. Dann nahm sich Herford ein Herz und traf durch Matyas Kovacs zweimal (42., 45.) zum 2:0. Das Spiel schien vorentschieden, aber die Rostocker glichen blitzschnell aus. Neuzugang Matt Pistilli traf zum Anschluss (47.) und Thoms Voronov glich aus. Jonas Gerstung war schließlich in der Verlängerung für den Siegtreffer der Piranhas verantwortlich.


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