Beachboys zurück in der Erfolgsspur

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Am Freitagabend in Farmsen dauerte es zwanzig Minuten, bis die Beachboys richtig ins Spiel fanden. Nach einem torlosen und zerfahrenen ersten Drittel erzielte Patrick Saggau mit einem platzierten Schuss in den Winkel (21.) das 0:1. Nachdem Oertel ausgleichen konnte, war es wiederum Saggau, der mit einer exakten Kopie seines ersten Treffers das 1:2 markierte (33.). Doch auch diese Führung hatte nicht sehr lange Bestand – noch vor der zweiten Pause gleichen die Crocodiles abermals aus. Im letzten Drittel spielten dann aber nur noch die Beachboys und drückten die Gastgeber teilweise minutenlang ins Verteidigungsdrittel. Und natürlich war es wieder Patrick Saggau, der für die dritte Timmendorfer Führung an diesem Abend sorgte (45.). Im Unterschied zum zweiten Spielabschnitt glichen die „Crocos“ aber nicht wieder aus, sondern Ralf Rinke erhöhte aus spitzem Winkel auf 2:4 (49.). Den sportlichen Schlusspunkt setzte Verteidiger Mathias Koglin, der den Puck im Powerplay mit einem wuchtigen Schlagschuss versenkte. Kurz vor Ende der Partie kochten die Emotionen dann noch einmal über: EHCT Verteidiger Jeff Maronese wurde durch den Schläger von Crocodiles-Stürmer Maxim Huttenlocher im Gesicht verletzt. Da der Pfiff des Schiedsrichters ausblieb, klärten beide Spieler die Situation auf ihre Weise und durften nach einer deftigen Boxeinlage vorzeitig duschen gehen.

Brauchten die Beachboys am Freitag noch etwas Anlaufzeit, gaben sie am Sonntag beim HSV ab der ersten Minuten Gas und waren von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Der Druck konnte auch schnell in Zählbares umgesetzt werden: Christian Herrmann sorgte mit einem Doppelpack für die 0:2-Pausenführung.Im zweiten Drittel erhöhte Ralf Rinke auf 0:3, ehe die Gastgeber zu ihrem ersten Treffer des Abends kamen. Doch der überragende Christian Herrmann, der an der Seite der Saggau-Brüder stürmte, stellte schnell wieder den alten Abstand her. Im Schlussdrittel erhöhten Ralf Rinke und Kenneth Schnabel mit zwei sehenswerten Handgelenkschüssen auf 1:6. In der Schlussminute konnte der HSV zwar noch auf 2:6 verkürzen, doch das Spiel war längst gelaufen. Da sich die Beachboys im Hamburger Nebel zahlreiche Chancen herausspielten, hätte der Sieg auch noch höher ausfallen können.

Nach dem Ausrutscher von Bremen zeigt die Formkurve der Strandjungs also wieder nach oben. Dies ist auch wichtig, denn am nächsten Wochenende stehen zwei Topspiele an. Am Samstag gastieren die Beachboys bei den Hannover Braves am Pferdeturm (19.30 Uhr), ehe es am Sonntag im ETC zum Ostsee-Derby und absoluten Spitzenspiel gegen den Rostocker EC kommt (18 Uhr).

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