Bären stehen vor zwei schweren AufgabenIn Duisburg und gegen Timmendorf

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Der neue Trainer kommt mit der Erfahrung aus mehr als 800 Spielen als Co-Trainer in der NHL daher, der jüngste Neuzugang wechselte von einem Zweitligisten in den Fuchsbau – die Neuwieder Bären erwartet am Freitagabend alles andere als eine leichte Aufgabe, wenn man um 19.30 Uhr beim derzeitigen Oberliga-Spitzenreiter in Duisburg zu Gast ist. Während man diese Partie als klarer Außenseiter angeht, ist man beim Heimspiel am Sonntagabend durchaus in der Favoritenrolle, wenn der EHC um 19 Uhr im Neuwieder Icehouse den EHC Timmendorfer Strand empfängt.

Zwei Spieler entlassen, einen neuen Spieler verpflichtet. Dazu den Trainer entlassen und einen neuen verpflichtet, der gegen den EHC sein Debüt als Füchse-Trainer feiert. Die vergangenen Wochen waren alles andere als ruhig beim EV Duisburg, der jedoch mit einem beeindruckenden Heimsieg gegen Verfolger Tilburg am vergangenen Sonntag unterstrichen hat, dass man nicht gewillt ist, sportlich geschwächt auf die Personalrochade zu reagieren. Marvin Tepper heißt der neue Mann im Sturm, der beim 5:1-Sieg gegen die Trappers gleich doppelt traf. Und der neue Mann an der Bande, der auch schon in der DEL bei den Kölner Haien assistiert hatte, heißt Brian McCutcheon und leitete am Mittwoch erstmals das Training der Duisburger. Von alledem unbeeindruckt: Craig Streu, Trainer des EHC Neuwied.

„Die werden natürlich hoch motiviert sein, na klar. Aber das ist uns egal.“ Weil Streu weiß, dass man ohnehin der Außenseiter ist in diesem Spiel. „Egal, wie der neue Trainer heißt und ob der neue Stürmer trifft. Wir haben eh nichts zu verlieren.“ Schon beim ersten Aufeinandertreffen war die Partie am Ende beim 8:2 für Duisburg eine klare Sache. Allerdings waren die Bären erst im letzten Drittel (1:6) und da speziell in den letzten acht Minuten eingebrochen. „Freitag ist ein neues Spiel“, sagt Streu. Unbeeindruckt und ruhig – wie immer.

Gleichwohl sieht natürlich auch der Trainer Verbesserungspotenzial bei seinem Team, nachdem man das letzte Spiel in Herne und davor auch das letzte Heimspiel gegen Wedemark verloren hatte. „Wir müssen uns wieder mehr auf uns fokussieren und weniger auf den Gegner“, fordert Streu. „So, wie wir es in den ersten 12, 13 Saisonspielen gemacht haben.“ Danach begann man offensichtlich, sich zu viele Gedanken über die Jungs auf der anderen Spielerbank zu machen. „Wir wussten, dass dies nun eine sehr schwere Saisonphase für uns werden würde. Und wir können auch mal ein Spiel verlieren. Aber wir müssen zumindest alles versucht haben. Und dazu gehört es auch, in jedes Spiel bestens vorbereitet zu gehen.“

Das gilt für die Fahrt zum Klassenprimus am Freitagabend ebenso wie für das wichtige Heimspiel am Sonntag gegen die „Beach Boys“ von der Ostsee. „Es ist an der Zeit, dass wir mal wieder unterstreichen, dass die Bärenhöhle unser Zuhause ist. Unsere bisherige Heimbilanz ist nicht das, was wir uns vorgestellt haben. Umso wichtiger wird es sein, eine Reaktion zu zeigen. Ich sehe uns in beiden Wochenendspielen nicht chancenlos, auch wenn wir jetzt noch nicht sagen können, wie wir vom Kader her aufgestellt sein werden.“

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