Bären kommen zum Topspiel an den GysenbergVerfolgerduell in Herne

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Der Herner EV steht vor einem Spitzenspiel: Am Freitag um 20 Uhr trifft das Team vom Gysenberg auf den EHC Neuwied, der mit nur einem Punkt Rückstand als Fünfter hinter den Hernern steht.

Für Neuwied ist das Spiel nahezu ein Derby, da sie Richtung Herne „nur“ 162 Kilometer Anreise haben. Aber auch für den HEV haben sich die Spiele gegen Neuwied zu etwas besonderem entwickelt. Die Stimmung ist meist erstklassig, die Partien sind gut besucht und schon vor den Spielen entwickelt sich auf beiden Seiten eine Vorfreude der besonderen Art. Vor allem aber sind die Duelle sportlich immer auf einem sehr hohen Niveau und beide Mannschaften bewegen sich stets auf Augenhöhe.

Der Herner EV präsentierte sich in den letzten Monaten bestens, gewann acht seiner letzten neun Heimspiele und auch im neunten Spiel scheiterte man nur knapp im Penaltyschießen gegen den ewigen Rivalen aus Essen. Fast 2400 Zuschauer sahen ein hervorragendes Derby, woran die Jungs vom Gysenberg weiter anknüpfen wollen. Bereits am Sonntag gewann man wieder souverän bei den Crocodiles Hamburg und wird auch am Freitag alles dafür tun, dass so viele Punkte wie möglich am heimischen „Berg“ bleiben. Gerade in der schwierigen regionalen Gruppe mit Duisburg, Tilburg, Essen und eben Neuwied wird am Ende jeder Punkt für das Erreichen der Play-offs einen hohen Stellenwert besitzen.

Leicht wird diese Aufgabe jedoch nicht, denn dass der EHC sportlich ein harter Brocken ist, ist inzwischen seit Jahren gesetzt. Nun kommt aber auch hinzu, dass sich der Gegner aus Rheinland-Pfalz noch mehr auf das sportliche besinnt und sich in dieser Saison deutlich disziplinierter zeigt. Bereits bei der knappen Niederlage im Oktober gab es lediglich zwei Strafen auf Neuwieder und vier auf Herner Seite. Der HEV trat beim ersten Aufeinandertreffen mit einer dünnen Personaldecke an und auch dies wird am Freitag nicht anders werden. In der Verteidigung werden Kreuzmann (Handverletzung), Shevyrin (DEL2-Einsatz in Bietigheim) und Ackers (Handverletzung) fehlen, sodass Frank Petrozza zur Improvisation gezwungen wird. Da das gesamte Team aber geschlossen und mit viel Herz und Kampfgeist Auftritt, lässt Petrozza keine Ausrede gelten. Hinzu kommt, dass der HEV mit Weidekamp und Wendler über zwei starke Torhüter verfügt, die sich in den letzten Wochen glänzend präsentiert haben. „Es wird wichtig sein, Strafzeiten zu vermeiden und so viel wie möglich bei fünf gegen fünf zu spielen“, rechnet sich Frank Petrozza die Chancen des Herner EV aus.

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