Bären fiebern Heimspiel gegen Essen entgegenEHC ist vorher in Hannover gefordert

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Ein besinnlicher Abend im Kreise der Familie – so haben auch die Bären Weihnachten gefeiert. Doch mit der Ruhe ist es nach Heiligabend schnell wieder vorbei, nun ruft schon wieder die Arbeit für die Neuwieder Kufencracks. Denn der EHC ist am 2. Weihnachtsfeiertag wieder gefordert, wenn es in der Oberliga Nord zum schweren Auswärtsspiel bei den Scorpions in Hannover geht (Samstag, 18.30 Uhr). Die Fans fiebern zudem dem Heimspiel am Montag entgegen, wenn ab 20 Uhr die Moskitos Essen zu Gast sind.

1. Weihnachtsfeiertag. Zeit, mit den Liebsten die Geschenke auszutesten. Das neue Kettcar zur ersten Ausfahrt anschmeißen. Oder die neuen Gesellschaftsspiele auszutesten. Den Tag über haben auch die Neuwieder Spieler Zeit dafür, heute aber ruft dann wieder die Pflicht: Um 22 Uhr gehen die Bären in Neuwied auf das Eis, am Morgen danach besteigen sie den Mannschaftsbus, um sich auf den Weg nach Hannover zu machen. Weil Weihnachten ist, spielt die Oberliga Nord nicht im gewohnten Freitag-Sonntag-Rhythmus, sondern diesmal am Samstag und am Montag. Auf den EHC warten zwei Spiele, die es in sich haben im Kampf um die Play-offs.

Der ehemalige DEL-Meister (2010) aus Hannover ist derzeit Tabellensechster der Oberliga Nord. Zwei Punkte liegen die Niedersachsen vor dem Achten aus Neuwied. Das alleine unterstreicht die Brisanz dieser für die Play-offs so wichtigen Partie am 2. Weihnachtsfeiertag. „Das wird ein sehr schweres Spiel“, sagt EHC-Trainer Craig Streu. Die Neuwieder reisen jedoch mit einer gesunden Portion Selbstvertrauen an nach dem deutlichen 11:3-Sieg am vergangenen Wochenende gegen Timmendorf. „Dieses Spiel war für uns sehr wichtig, weniger das deutliche Ergebnis. Das war über 60 Minuten eine sehr gute Mannschaftsleistung. Das Team hat gezeigt, dass es auch mit kleinem Kader überzeugen kann, wenn wir uns zu 100 Prozent auf das Spiel fokussieren.“

Doch nicht nur die Leistung im Spiel macht Streu Mut für die anstehenden Aufgaben. „Wir trainieren derzeit auch sehr gut, die Jungs sind mit viel Engagement und Spaß bei der Sache. Egal, welche Unterstützung wir diesmal erhalten: Wir haben das nötige Selbstvertrauen und wissen, wir können auch in Hannover Punkte einfahren.“

Ein 4:2-Sieg in Essen, eine 1:5-Niederlage in Neuwied – die Moskitos und die Bären sind in dieser Saison zwei Teams auf Augenhöhe, was auch der Blick auf die Tabelle unterstreicht: Neuwied ist mit 44 Punkten Achter, Essen mit 43 Punkten Neunter. „Essen hat eine sehr gute Mannschaft“, weiß Streu. „Ein junges Team, so wie unsere Mannschaft. Zudem haben wir beide eine ziemlich ähnliche Spielweise. Es wird immens wichtig sein, in unserer starken West-Regionalgruppe etwa in den Spielen gegen Essen fleißig Punkte zu sammeln. Ich erwarte ein sehr interessantes Spiel.“

Nachdem gegen Timmendorf kein Spieler aus Bad Nauheim zur Verfügung stand erwartet Streu auch für das Wochenende erst kurzfristig Infos vom Zweitliga-Kooperationspartner. Deion Müller und Garret Pruden sind derzeit ohnehin verletzt. Weil zudem weitere Akteure angeschlagen sind bei den Roten Teufeln, und man in Bad Nauheim zur Wochenmitte noch nicht wusste, welche Unterstützung man vom DEL-Kooperationspartner aus Düsseldorf erhält, wird Streu erst im Laufe des 1. Weihnachtsfeiertages wissen, wen er einplanen kann. Sicher an Bord sind mit Maurice Keil, Dimitry Butasch und Dennis Wengrzik die drei Förderlizenzspieler vom DNL-Kooperationspartner aus Mannheim.

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