Aufatmen in Essen, Duisburg und Herne„Punktsieg für den Sport“

Duisburg und Herne können genauso wie Essen nach aktuellem Stand in der Oberliga Nord an den Start gehen. (Foto: Roland Christ - www.rc-du.de)Duisburg und Herne können genauso wie Essen nach aktuellem Stand in der Oberliga Nord an den Start gehen. (Foto: Roland Christ - www.rc-du.de)
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Das ständige DEB-Schiedsgericht hat einen Antrag auf einstweilige Verfügung des LEV NRW zur Durchsetzung der „Sperren“ gegen Senioren wie Nachwuchs der Moskitos Essen, des EV Duisburg und des Herner EV zurückgewiesen. Alle drei Clubs meldeten zudem, dass sie die Oberliga-Lizenz durch den DEB erhalten haben, Essen spricht von einer „erfüllbaren Auflage“, die anderen beiden Clubs erhielten die Lizenz ohne Auflagen. Der DEB veröffentlichte zur Entscheidung des Schiedsgerichts die folgende Meldung:

Die Position des Deutschen Eishockey-Bundes in der Auseinandersetzung mit dem Landeseissport-Verband Nordrhein-Westfalen um den Spielbetrieb der Oberliga Nord unter dem DEB-Dach wurde nun auch vom ständigen Schiedsgericht gestärkt. Dies wies den Antrag des LEV NRW auf einstweilige Verfügung zur Sperre der drei NRW-Vereine in der neuen Oberliga Nord vollumfänglich zurück.

Auf Basis der einstimmig gefassten Beschlüsse der Außerordentlichen Mitgliederversammlung am 18. April in Frankfurt, denen auch der LEV NRW, vertreten durch seinen Präsidenten Wolfgang Sorge, zugestimmt hatte, ließ der DEB alle sportlich qualifizierten Vereine für eine neue Oberliga Nord zu. Dies umfasst auch den ESC Moskitos Essen, den EV Duisburg und den Herner EV aus Nordrhein-Westfalen.

Daraufhin rief der LEV NRW das Ständige Schiedsgericht des DEB an, mit dem Ziel, die von ihm für einen eigenen Spielbetrieb gesperrten Vereine auch für den Oberliga-Betrieb des DEB zu sperren. Dies, obwohl auch die Sperre des LEV NRW für dessen Verbandsgebiet noch vor dem Spielgericht des LEV überprüft wird.

„Die Vorgehensweise des LEV NRW ist auch mit Blick auf die eindeutige Zustimmung zur Neustrukturierung der DEB-Oberliga nicht nur nicht nachvollziehbar, sondern auch widersprüchlich“, erklärte DEB-Präsident Franz Reindl, für den die Abweisung des NRW-Antrags zugleich „einen klaren Punktsieg für den Sport“ bedeutet.

Dies auch, weil die in Frankfurt beschlossene Führung der Oberligen unter dem Dach des DEB ein zentraler Baustein bei der Neuausrichtung des Verbandes und des Eishockey-Sports ist.

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