Auf zur dritten Runde gegen Indianer und FüchseSchwere Aufgaben für den Herner EV

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Sowohl Mitte Oktober als auch Anfang Dezember letzten Jahres gingen die beiden ersten Aufeinandertreffen mit diesen Teams knapp aus. In der ersten Runde endeten beide Partien mit 5:3, einmal gegen den HEV (Hannover Indians) und einmal zugunsten der Grün-Weiß-Roten. Auch vor sechs Wochen musste man sich in Hannover geschlagen geben, wobei der 2:1-Siegtreffer der Indians erst 58 Sekunden vor der Schlusssirene fiel. Zwei Tage später zu Hause gegen Duisburg konnte der HEV einen 1:3-Rückstand gegen die Füchse aufholen und am Ende knapp mit 6:5 gewinnen. Für dieses Wochenende lautet nun das Motto: Die Niederlagenserie gegen die Indians beenden und die Siegesserie gegen die Füchse fortsetzen. Keine leichten Aufgaben, aber die gibt es in dieser ausgeglichenen Oberliga Nord ohnehin nicht.

Die Hannover Indians konnten sich zuletzt auf Platz drei der Tabelle behaupten und haben aktuell mit dem Litauer Arnoldas Bosas einen weiteren torgefährlichen Stürmer verpflichten können. Der 28-jährige kommt vom Zweitligisten Bayreuth Tigers und konnte seine Treffsicherheit in der Saison davor in der Oberliga Süd bei den Eisbären Regensburg unter Beweis stellen. Er wird die Offensive der Niedersachsen mit den Topscorern Brent Norris, Andreas Morczinietz und Branislav Pohanka sicherlich noch weiter verstärken. Damit wartet auf die HEV Defensive am Freitagabend auf heimischem Gelände sicherlich Schwerstarbeit gegen das Team von Trainer Len Soccio.

Die Duisburger Füchse sind das Team der Stunde. Die Mannschaft mit den wenigsten Strafzeiten der Oberliga Nord (die meisten haben die Hannover Indians) konnte nicht nur die letzten vier Spiele gewinnen (u.a. zu Hause gegen Essen und die Indians), die Truppe von Trainer Reemt Pyka konnte in der zweiten Serie der Doppelrunde bisher die drittmeisten Punkte holen und damit den Rückstand auf den HEV verkürzen. Mittlerweile steht man nach eher durchwachsenem Start bereits auf Platz neun der Tabelle und wird sicherlich den Blick weiter nach oben richten wollen. Diesen Ansturm wird der HEV am Sonntag an der Wedau verhindern wollen.

HEV-Coach Danny Albrecht, der an diesem Donnerstag seinen 34. Geburtstag feiert, würde sich sicherlich über möglichst viele nachträgliche Geschenke in Form von wichtigen Punkten freuen. So ganz sorgenfrei kann er aber dennoch nicht auf das Wochenende blicken. Zwar wird Nils Liesegang nach seinem krankheitsbedingten Ausfall zuletzt wieder auflaufen können. Aber hinter dem Einsatz von Stürmer Patrick Asselin steht weiterhin ein Fragezeichen. Eine MRT-Untersuchung musste wegen eines technischen Defekts verschoben werden. Dennoch hofft Danny Albrecht darauf, am Wochenende eine schlagkräftige Truppe ins Rennen schicken zu können um den positiven Trend der letzten Wochen fortsetzen zu können.

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