Artem Klein und Alexander Eckl neu in HerneZwei neue Spieler am Gysenberg

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Das erste gemeinsame Treffen mit den Fans weckte die Vorfreude auf die neue Saison und da passte es gut, dass gleich zwei weitere neue Spieler vorgestellt werden konnten. Nach Brad Snetsinger und Michel Maaßen werden nun auch Artem Klein und Alexander Eckl das Trikot der Grün-Weiß-Roten tragen.

„Beide Spieler passen bestens in unser sportliches Konzept. Sie sind jung und entwicklungsfähig und erfüllen auch sonst alle Voraussetzungen um schnell ins Mannschaftsgefüge integriert zu werden“, meint Frank Petrozza, Trainer und Sportlicher Leiter des HEV. „Damit haben wir insgesamt 19 Spieler im Kader und die Planung erst einmal abgeschlossen. Hinsichtlich möglicher Förderlizenzspieler laufen die Gespräche noch.“ Dass nun 16 Ü21-Feldspieler im Kader stehen (nur 15 dürfen pro Spiel eingesetzt werden) sieht der Herner Sportchef nicht als Problem an. „Gerade am Ende der letzten Spielzeit hat man gesehen dass der Kader bei verletzungsbedingten Ausfällen etwas dünn besetzt war. Außerdem belebt die Konkurrenz das Geschäft.“

Der noch 19-jährige Alexander Eckl begann das Eishockeyspielen in seiner Geburtsstadt Regensburg, wo er als Stürmer bis zur DNL alle Altersklassen durchlief. Vor drei Jahren wechselte er von der Oberpfalz in den Westen zur Düsseldorfer EG, wo er fortan als Verteidiger in der DNL spielte und in den DEB-Auswahlmannschaften eingesetzt wurde. Hinzu kamen seine ersten Schritte im Seniorenbereich bei den Essener Moskitos. Beim Herner EV möchte er sich nun in der Oberliga etablieren und dass er dabei den oft und gerne zitierten „nächsten Schritt“ in seiner sportlichen Entwicklung machen muss und wird ist eine Selbstverständlichkeit. Sein neuer Trainer Frank Petrozza ist auf jeden Fall davon überzeugt und Alexander Eckl selbst sieht gerade am Gysenberg beste Voraussetzungen dafür.

Schon wesentlich mehr Erfahrung im Seniorenbereich bringt Artem Klein mit. Vor gut 22 Jahren wurde der Stürmer im russischen Omsk geboren, wo er mit dem Eishockeyspielen begann. Wenige Tage nach seinem neunten Geburtstag folgte die weite Reise nach Mannheim, wo er fortan im Nachwuchs spielte. Die nächsten Eishockey-Stationen lauteten Bad Nauheim, Krefeld, Salzburg, Chemnitz, Dresden, Halle, Crimmitschau und Essen. Neben DEB-Auswahleinsätzen in allen Altersklassen sowie über 100 Begegnungen in der DNL kann er bereits auf fast die gleiche Anzahl von Spielen in der Oberliga zurückblicken. Dass er sein „Kerngeschäft“ als Stürmer versteht, beweist der Schnitt von einem Scorerpunkt pro Spiel, sowohl in der DNL als auch in der Oberliga.

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