Arbeitssieg der Indians gegen Erfurt4:1 für Hannover

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Besonders das erste Drittel krankte an echten Tormöglichkeiten. Die Indians, die ein letztes Mal nach seiner Sperre auf Kontingentspieler Pohanka verzichten mussten und auch nicht, bis auf Keeper Pantkowski, auf die Kasseler Fraktion zurückgreifen konnten, zeigten sich nervös, brachten das gegnerische Tor, das vorzüglich von Erfurts Reukauf verteidigt wurde, kaum in Bedrängnis. Selbst drei Überzahlspiele verpufften wirkungslos.

Wie man ein Tor schießt zeigte dann eindrucksvoll Erfurts Creutzburg bei seinem 0:1 in der 24. Spielminute. Der Rückstand brachte nicht gerade Sicherheit in die Aktionen des ECH, denen scheinbar nicht viel einfiel. Etwas überraschend dann der Ausgleich, als Erfurts Grosch auf der Strafbank saß. Turnwald, als Verteidiger eigentlich nicht für das Toreschießen verantwortlich, besorgte den Ausgleich. Jetzt wurde es richtig dramatisch. Kleinere Auseinandersetzungen zuvor wurden jetzt offener ausgetragen und Schiedsrichter Jörg Edler hatte keinen leichten Stand. Etliche Spieler von beiden Vereinen mussten auf die berühmte Bank. Eine spielentscheidende Situation dann in der 38. Minute, wobei das Ergebnis der Aktion von Schiri Edler sicherlich alle überraschte. Zuerst schickte Edler Indians-Stürmer Dennis Arnold mit Matchstrafe vom Eis und als die Erfurter versuchten, ein ordentliches Powerplay aufzustellen, spritzte Carsten Gosdeck in einen unsauberen Pass, konnte bei seinem Marsch auf Reukauf nur von Rößger mit einem Foul gestoppt werden und verwandelte den anschließenden Penalty souverän. Ein Spielstand, den sich die Erfurter sicherlich anders vorgestellt hatten.

Auch der Beginn des dritten Drittels blieb spannend, vor allem, als sich Noack eine weitere Strafe einhandelte und es wieder ein 5-3 Überzahlspiel der Erfurter gab. Zum Glück für die Gastgeber zeigten sich die Thüringer in dieser Phase nicht gerade als besonders einfallsreich und so überstanden die Indians diese heikle Phase. In der 48. Minute leistete sich dann Erfurts Luiza eine Dummheit, als er Valasek etwas unsanft in die Band beförderte. Valasek verletzte sich leicht und so musste Schiri Edler Uliczka ebenfalls mit einer Fünfer plus Spieldauer vom Eis schicken. Zwar konnten die Erfurter in Unterzahl ein Gegentor vermeiden aber die Strafe war kaum abgelaufen, da gelang Peleikis das 3:1. Jetzt warfen die Gäste alles nach vorne aber jetzt stand die Defensive der Indians sicher und als der auch heute wieder starke Valasek Brian Gibbons bediente, stand es 4:1.

Ein Arbeitssieg der Indians, mehr nicht. Nächste Woche wartet Halle und dann darf es ruhig etwas konzentrierter sein. Erfurt hat sich teuer verkauft und kann sich mit dieser Spieleinstellung auf die kommenden Begegnungen gegen Timmendorf und Preussen Berlin freuen.

Tore: 0:1 (23:13) Justin Creutzburg (Otte, Barrein), 1:1 (28:43) Nicolas Turnwald (Grass, Ziolkowski/5-4), 2:1 (38:24) Carsten Gosdeck (Penalty), 3:1 (52:52) Robert Peleikis (Valasek, Pohl), 4:1 (59:07) Brian Gibbons (Valasek). Strafen: Hannover Indians 14 + Matchstrafe (Dennis Arnold), Erfurt 16 + 5 + Spieldauer (Uliczka). Zuschauer: 2421.

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