Arbeitssieg bringt Duisburg an die Spitze4:2-Erfolg gegen Erfurt

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Denn als der EV Duisburg in der Oberliga Nord in der siebten Minute den Führungstreffer gegen die Black Dragons Erfurt erzielte, schallte das obligatorische „Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey“ durch die Eissporthalle. Der eigene 4:2 (1:0, 1:2, 2:0)-Erfolg und die Niederlage des Überraschungstabellenführers aus der Hauptstadt machte den EVD zum einzigen Team, das in allen vier Spielen punktete – und eben zum neuen Tabellenersten.

Allerdings taten sich die Duisburger schwer, sobald es darum ging, den Puck im Netz unterzubringen. An der Überlegenheit lag es freilich nicht. Satte 24:4 Torschüsse wurden in den ersten 20 Minuten gezählt – aber nur das eine Tor, das Coco Krämer in der siebten erzielten. Nach einem Schuss von Patrick Klöpper in Unterzahl stand der große Center richtig und staubte zur Führung ab. Die Füchse ließen dabei sogar 37-sekündige 5:3-Überzahlsituation ungenutzt. Pech hatte dabei Chris St. Jacques, der aus spitzestem Winkel den Puck parallel zur Torlinie schoss. Gefährlich wurde es auf der Gegenseite in der 15. Minute: Robin Sochan scheiterte aus dem Slot an EVD-Goalie Justin Schrörs; im Nachschuss verzog Christian Grosch, Ur-Erfurter mit EVD-Vergangenheit, nur knapp.

Das zweite Drittel begann dann aber mit dem 2:0 der Gastgeber. Viktor Beck zog um das Tor, wollte den Puck über den Schoner des guten Dragons-Keepers Martin Otte lupfen, erwischte die Scheibe aber nicht richtig. Der kleine „Puck-Hüpfer“, der dennoch dabei heraussprang, reichte, damit das Spielgerät im Tor landet. Doch nur zwölf Sekunden später passierte das, was eben passiert, wenn man seine eigene Chancenflut nicht in Zählbares verwandelt: Per Alleingang verkürzte Michal Vazan auf 1:2 (24.). Das Auslassen der Gelegenheiten hätte sich beinahe in der 27. Minute endgültig gerächt, als die Erfurter aus dem Gewühl trafen. Die umsichtig leitende Schiedsrichterin Nicole Hertrich entschied zunächst auf Tor, ließ sich dann aber von ihren Linienrichtern korrekterweise informieren, dass das Duisburger Gehäuse deutlich vorher klar aus der Verankerung gesprungen war. Doch auch danach schien das Erfurter Tor wie vernagelt. So traf beispielsweise Lars Grözinger in der 30. Minute den Pfosten. Die Strafe folgte in der 37. Minute: Gerade war eine Strafe gegen Duisburg abgelaufen, als Vazan einen Querpass zum 2:2-Ausgleich nutzte.

Im letzten Drittel wurde das Spiel zunächst nicht flüssiger, aber der EVD machte das, was man dann halt tut: Er holte sich den Arbeitssieg. Erneut war es Coco Krämer, der erfolgreich war. Er zog aus der rechten Seite vor das Tor – und drin war das Ding. Der Jubel war noch kaum verklungen, da nahm Patrick Klöpper einen Querpass von Chris St. Jacques direkt und es stand 4:2 (47.).

„Im zweiten Drittel haben wir Erfurt Luft gegeben. Wir haben angefangen Dinge zu tun, die wir nicht dürfen – wie unnötige Strafen zu kassieren“, sagte EVD-Trainer Lance Nethery. „Wir müssen lernen, dass das in einer Liga, die deutlich enger geworden ist, einfach nicht geht.“

Tore: 1:0 (6:57) Krämer (Klöpper/5-4), 2:0 (23:06) Beck (Neugebauer), 2:1 (23:18) Vazan (Sochan, Grosch), 2:2 (36:51) Vazan (Grosch, Manske), 3:2 (45:48) Krämer (Neugebauer, Neumann), 4:2 (46:55) Klöpper (St. Jacques). Strafen: Duisburg 10, Erfurt 10. Zuschauer: 1261.

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