Am Pferdeturm kühlen Kopf bewahrenFavoritenrolle danach gegen Braunlage

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Die Play-offs sind quasi in der Tasche, jetzt richtet sich der Blick nach vorne: Einen Punkt braucht der EHC Neuwied noch, um sich im „pikanten“ Fernduell mit den Moskitos Essen einen Platz unter den ersten Acht der Oberliga Nord nicht mehr nehmen zu lassen. Doch die Bären könnten als derzeit Siebter vielleicht sogar noch ein wenig nach oben blicken, sich eine noch bessere Ausgangslage für die Play-offs verschaffen. Dazu bräuchte es jedoch in den verbleibenden sechs Spielen noch sechs weitere Energieleistungen wie am vergangenen Wochenende. Denn schon am Freitag reist der EHC nur als Außenseiter zu den Hannover Indians (20 Uhr). Am Sonntag hingegen geht man als Favorit in das Heimspiel gegen die Harzer Falken aus Braunlage (19 Uhr).

Sechs Punkte trennen die Hannover Indians als Tabellenfünfter (81) derzeit vom Tabellensiebten Neuwied (75) – allerdings hat das Team vom (Eisstadion am) Pferdeturm bereits ein Spiel mehr absolviert. Beim ersten Duell der beiden Teams siegten die Indians Anfang Oktober in Neuwied mit 3:2 – Frederik Gradl gelang in der 59. Minute der Ausgleich, Sebastian Lehmann machte in der Overtime den doppelten Punktgewinn der Gäste perfekt. Für das Rückspiel erwartet die Bären beim Zuschauer-Krösus der Liga (2.669 Zuschauer im Schnitt) eine stimmungsvolle Kulisse. „Dort zu spielen ist etwas Besonderes“, sagt EHC-Trainer Craig Streu. „Da erwartet uns eine Atmosphäre, von der wir uns nicht ablenken lassen dürfen. Die Indians haben zudem eine sehr starke Mannschaft. Es wird nicht einfach für uns. Ganz entscheidend wird sicherlich sein, so wenig wie möglich auf der Strafbank zu sitzen.“ Am Sonntag beim Sieg gegen im Abschluss schwache Moskitos in Essen konnte es sich der EHC leisten, deutlich öfter als der Gegner in der Kühlbox zu sitzen. Diesen Luxus wird man sich in Hannover nicht leisten können.

„Die Konstellation in der Tabelle ist für beide Teams reizvoll“, ist sich Streu sicher. „Auch die Indians werden sich die Tabelle anschauen und sehen, dass wir bei einem Sieg wieder ranrücken. Aber ich bin mir ganz sicher, dass Hannover wie jedes andere Team in der Liga bestens vorbereitet sein wird auf uns. Gerade mit den beiden Erfolgen am vergangenen Wochenende gegen Duisburg und in Essen weiß jeder, dass wir derzeit gut drauf sind.“

Dem schweren Auswärtsspiel in Hannover folgt ein nicht weniger kniffliges Heimspiel gegen die Harzer Falken aus Braunlage (Sonntag, 19 Uhr), die in der Vorwoche nur knapp mit 3:5 bei den Indians verloren, dabei kurz vor Schluss ein Empty-net-Goal kassierten. „Gegen Braunlage ist es natürlich unser Anspruch, die Partie zu gewinnen, aber wir dürfen dieses Team nicht unterschätzen“, sagt Streu. „Die haben gute Spieler in ihren Reihen. Lässt du denen Platz, dann haben die Spaß, und dann nutzen die das auch aus. Aber mit unseren Fans im Rücken wollen wir den nächsten Heimsieg einfahren.“ Das Hinspiel im Harz gewann der EHC mit 4:2, Kapitän Brian Gibbons hatte mit drei Toren maßgeblichen Anteil am Auswärtssieg.

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