Am Freitag steigt das Derby gegen Herne Danach geht es nach Hamburg

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Der Tabellenführer der Oberliga Nord, der Herner EV, spielt in der Meisterrunde nicht mehr so souverän wie in der Hauptrunde. Von den bisherigen neun Spielen wurden fünf gewonnen, aber auch deren vier verloren. Am 27. Januar brachten die Wohnbau Moskitos dem Derbygegner auf eigenem Eis eine Niederlage bei, und das will das Team von Frank Gentges nach Möglichkeit auf eigenem Eis bestätigen. 18 Feldspieler und zwei Torhüter umfasst der aktuelle Kader von Trainer Frank Petrozza, und das Team spielt seit Saisonbeginn auf einem hohen sportlichen Niveau. Der Kader ist also nicht gerade groß, sodass auf den Schlüsselspielern ein enormer Druck lastet, je weiter die Saison voranschreitet.

Die Mannschaft vom Essener Westbahnhof kann mit breiter Brust ins Derby gehen. Neun Siege in Serie und eine zu erwartende große Kulisse, da werden wenig Gespräche zur Motivation notwendig sein. Und damit die große Kulisse am kommenden Freitag auch reibungslos einem hoffentlich guten Spiel mit einem Essener Sieg zusehen kann, haben die Wohnbau Moskitos noch ein paar kleine organisatorische Dinge geregelt. So wird es am Freitag bereits ab 17.30 Uhr möglich sein, auf dem Vorplatz der Eissporthalle bei Bier und Bratwurst zu fachsimpeln, Bier- und Grillstand öffnen dann bereits. Wer nicht den Vorverkauf genutzt hat und am Abend noch eine Eintrittskarte benötigt, auch die Kassen öffnen bereits um 18 Uhr. Und damit der erwartete Ansturm auch reibungslos in die Halle kann, werden auch die Pforten der Eishalle eine halbe Stunde eher, also um 18.30 Uhr, öffnen.

Am Sonntag geht es dann für die Moskitos in die Hansestadt Hamburg, im Eisland Farmsen steht das Rückspiel der Meisterrunde gegen die Topscorer der Liga, Brad McGowan und Josh Mitchell an. Beide führen die aktuelle Liste der Oberliga Nord an und die Essener Defensive, inklusive Torhüter, müssen nach dem schweren Derby erneut hellwach sein. Ähnlich wie bei Derbygegner Herne haben auch die Crocodiles keinen riesigen Kader. Die Last der Verantwortung auf dem Eis verteilt sich also überwiegend auf die Schultern von McGowan, Mitchell und Schubert. Das war in den bisherigen Spielen der Moskitos gegen die Farmsener auch manches Mal zu merken. Aufgrund der hohen Eiszeiten wirkte die Top-Reihe des Gegners manchmal müde. Unterschätzen darf man die Crocodiles allerdings trotzdem nicht.

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