AEC zieht sich in Regionalliga zurückAdendorfer EC

AEC zieht sich in Regionalliga zurückAEC zieht sich in Regionalliga zurück
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Viele Stunden saßen die Verantwortlichen mit dem Trainergespann Dieter Kinzel / Falko Kucharek zusammen, um die Planung für eine neue Oberligasaison zu machen, das Ergebnis war dabei ernüchternd. „Um eine einigermaßen konkurrenzfähige Mannschaft ins Rennen  schicken zu können, bräuchten wir Mehreinnahmen im mittleren fünfstelligen Bereich“, so der sportliche Leiter und Geschäftsführer der für den Spielbetrieb der 1. Herren zuständigen Unternehmensgesellschaft, Finn Sonntag. Trotz eines derzeit großen Teams an Mitarbeitern, die sich für den Adendorfer EC an der Sponsorenakquise beteiligen, ein unmögliches Unterfangen. Ungefähr sieben neue Spieler müssten die Heidschnucken für eine kommende Oberligasaison verpflichten. Mit den dazugehörigen Wohnungen, Aufwandsentschädigungen und Wechselgebühren des Deutschen Eishockey-Bundes (1000 Euro pro Spieler) ist dies für das kleine Adendorf nicht zu stemmen. Hinzu kommen die seit Jahren bestehenden Altlasten, welche zwar in den letzten Wochen reduziert werden konnten, die dem AEC aber das Leben wie schon in der vergangenen Saison schwer machen würden. „Wir möchten in Adendorf solides und finanzierbares Eishockey anbieten und das auch noch in den nächsten Jahren. Eine weitere Oberligasaison wäre Selbstmord“, so Sonntag.

In den vergangenen Tagen wurden Spieler, Verbände und die anderen Oberligateams über den Adendorfer Schritt informiert.

Wie auch schon bei vielen anderen Eishockeyteams in den letzten Jahren heißt das Motto für die kommende Saison nun auch in Adendorf „alles auf Anfang“. Ziel der Heidschnucken ist es, nun neben einer sportlich erfolgreichen Saison in der Regionalliga sich wirtschaftlich gesund aufzustellen, um in naher Zukunft, wenn machbar bereits nach einem Jahr, wieder den Schritt Oberliga angehen zu können.

Finn Sonntag appelliert hierbei an die Wirtschaft und die Fans diesen Weg mit zu unterstützen: „Viele Sponsoren und Spieler aus der vergangenen Saison haben in ersten Gesprächen bereits signalisiert sich am Neuaufbau in der Regionalliga zu beteiligen und sehen auch dies als große Chance für die Zukunft.“


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