AEC startet am Freitag in die Saison – stärkste Liga der letzten 13 JahreAdendorfer EC

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Die Oberliga Nord hat sich im Gegensatz zur letzten Saison stark verändert. Drei neue Teams haben sich im Sommer dazu gesellt, von denen zwei gleich mit Ambitionen auf die Meisterschaft an den Start gehen. Aus der DEL kam im Sommer der wohl stärkste Adendorfer Gegner. Die Hannover Scorpions, immerhin Deutscher Meister von 2010, verkauften ihr DEL-Lizenz und werden mit zahlreichen DEL-Cracks aus der letzten Saison versuchen, die Meisterschaft zu gewinnen. Dem gegenüber stehen die Hannover Indians. Der Kultclub stieg wegen einer Insolvenz aus der 2. Bundesliga in die Oberliga ab und wird gerade auch durch seine zahlreichen reiselustigen Fans für viel Spaß und gute Stimmung im Adendorfer Walter-Maack-Eisstadion sorgen. Als dritten Neuling können sich die Fans auf die Rückkehr eines Teams aus Braunlage freuen. Vor zwei Jahren als Harzer Wölfe in die Insolvenz gegangen, startet das Team mit vielen alten bekannten Gesichtern nun als Harzer Falken erneut in der Oberliga. „Uns erwartet die beste und stärkste Liga seit der Saison 2000/01“, so Adendorfs sportlicher Leiter Finn Sonntag, der sein Team in der Sommerpause auf vielen Positionen verändert hat.

Den AEC verlassen haben die Stürmer Peter Hofmann (Karriereende), Eriks Ozollapa (Zemgale/Lettland), Shane Haskins (unbekannt), Robin Ringe (Hannover Scorpions), John Darren Laudan (Crocodiles Hamburg), Maxim Huttenlocher (Crocodiles Hamburg) sowie der Verteidiger Torsten Heideck (Karriereende). Gegenüber den Abgängen stehen ebenso viele Neuzugänge. Wobei gerade hier vom finnischen Stürmer Markus Kankaanranta viel zu erwarten ist und mit seinem Landsmann Kim Wikström sicherlich für viel Unruhe vor dem gegnerischen Tor sorgen wird. Am auffälligsten wird sicherlich der aus Herne gekommene Verteidiger Robin Radermacher sein, der mit seinen zwei Metern Körpergröße und einem Gewicht von 115 Kilogramm alle seine Gegner überragt. Als einen Eishockeyexoten kann man bei den Neuzugängen Yotam Sherf bezeichnen. Der 18-jährige israelische Stürmer kommt aus dem kanadischen Banff nach Adendorf und verfügt zudem über einen deutschen Pass. Freuen tut man sich beim AEC auch auf die Rückkehr zweier Eigengewächse. So kehren Jörn Schmidt und Sascha Fitzner wieder zu den Heidschnucken zurück. Als weitere Neuzugänge kann der Adendorfer EC Philip Hein (Tor / Crocodiles Hamburg), Max Paulick (Verteidiger / Berlin) und Hannes Emig (Verteidiger / Neuwied) begrüßen.

Bei der Frage nach einem Saisonziel tun sich die Verantwortlichen der Heidschnucken noch etwas schwer: „Den Zuschauern attraktives Eishockey bieten und unsere Region würdig vertreten“, heißt es von Finn Sonntag und auch das neue Trainergespann mit Dieter Kinzel und Falko Kucharek halten sich auf Grund der starken neuen Gegner und den sich verstärkten alten Konkurrenten eher bedeckt. So versucht Dieter Kinzel den Druck von seiner zum Teil jungen Mannschaft zu nehmen und spricht erstmal von einem siebten Platz.

Am Freitag um 20 Uhr geht es nun mit einem Testspiel gegen einen sehr starken Regionalligisten aus Bremen los. Nach einer sehr kurzen Vorbereitung auf dem Adendorfer Eis starten die Heidschnucken dann bereits am Freitag, 4. Oktober, mit einem Derby gegen den Hamburger SV in die Punkterunde, welche wieder als Doppelrunde bis zum 8. Februar gespielt wird. Die ersten vier Teams erwartet dann die Aufstiegsrunde zur DEL2. Von Platz fünf bis neun wird wieder der Oberliga-Nord-Pokal in Verbindung mit der Relegation ausgespielt.

Pünktlich zur neuen Saison bietet der Adendorfer EC euch die offizielle Heidschnucken App. Infos dazu gibt es auf der AEC-Homepage.

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