AEC siegt nach starken Kampf im NordderbyAdendorfer EC

AEC siegt nach starken Kampf im NordderbyAEC siegt nach starken Kampf im Nordderby
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Vor knapp 500 Zuschauern erwischten die Gäste von der Ostseeküste den etwas besseren Start. Mit reichlich Druck kamen die Beachboys aus der Kabine, wollten den dritten Erfolg im vierten Vergleich in dieser Saison, und drängten die Heidschnucken in den ersten Minuten in die Defensive. Das 0:1 fiel daher fast folgerichtig, denn zunächst bekamen die Gastgeber keinen Zugriff auf die Beachboys. Patrick Saggau konnte ziemlich ungestört einschießen, während sich im Slot vor Goalie Dennis Korff reichlich Betrieb herrschte und ein Abwehr unmöglich machte (4.). Doch der AEC wachte jetzt auf, starte die ersten eigenen Angriffe und wurde schnell belohnt – auch Dank Gäste-Keeper Gebert der einen Schuss von Szygula durchrutschen ließ und so Robin Ringe die Scheibe aus Kurzdistanz nur noch hinter die Linie drücken musste (7.). Vier Minuten später der Auftritt von Dennis Szygula, der von Kim Wikström über den linken Flügel auf die Reise geschickt wurde, die Timmendorfer Abwehr überlief und Goalie Gebert mit einer genialen Bewegung verlud. Doch es blieb wenig Zeit zum Feiern, denn auch Timmendorf zeigte Effektivität – Patrick Saggau überwand Dennis Korff mit einem verdeckten Schuss zum Ausgleich. Die Abwehrreihen sortierten sich dann in der Folge ein wenig und so blieb es bis zur ersten Pausensirene beim 2:2, wobei beide Teams Chancen zur Führung ausließen.

Timmendorf wechselte zum zweiten Drittel den Goalie und Neu- Beach Boy Patrick Hoffmann sah sich sofort einem angriffslustigen AEC gegenüber. Die Gäste hingegen zogen früh eine Strafe und der AEC bedankte sich, durch „Schrotty“ Schneider aus Kurzdistanz, zur erneuten Führung der Gastgeber. Diese waren in der Folge auch die tonangebende Mannschaft auf dem Eis und dem 4:2 jetzt deutlich näher, als die Beachboys dem Ausgleich. So verzog Denny Böttger bei einem Break nur knapp und Phil Hungerecker fand aus Kurzdistanz nur die Fanghand von Hoffmann. Die Lübecker hingegen zeigten sich ungewohnt brav und ließen sich im zweiten Spielabschnitt nach und nach den Schneit abkaufen. Auf der Anzeigetafel passierte indes im Drittel nichts mehr. Erst nach Drittelende brannten auf beiden Seiten kurz die Sicherungen durch und es wurden einige schlagkräftige Argumente ausgetauscht – mit dem Endergebnis, dass die Gäste in Unterzahl in das letzte Drittel gehen mussten.

Sven Gösch, Ex-AEC-Coach und jetzt Übungsleiter der Beachboys, musste in der Pause die richtigen Worte gefunden haben, denn die Gäste wirkten jetzt wieder deutlich präsenter auf dem Eis. Der AEC konnte aus seinem Powerplay jedenfalls keinen Vorteil ziehen und musste sich in der Folge einer Angriffswelle nach der anderen entgegenstellen. Es wurde ein echtes Derby, ein Fight um jeden Puck. Die tief stehenden Hausherren gaben keinen Puck verloren, warfen sich in jeden Schuss und Goalie Dennis Korff hatte das Glück des Tüchtigen und gab seinen Vorderleuten den nötigen Rückhalt. Timmendorf hingegen fehlte in den entscheidenden Momenten die nötige Durchschlagskraft und Konzentration den Ausgleich zu erzielen. So kam es wie es an diesem Abend kommen musste: Bully vor dem Adendorfer Tor, 24 Sekunden vor Schluss und Timmendorf mit sechs Feldspielern. Die Heidschnucken können das Anspiel für sich entscheiden und der Puck wanderte über Heideck und Szygula zu Robin Ringe der mit einem trockenen Schuss ins leere Tor, zur Entscheidung traf. Derbysieg!

Für den AEC geht es dann bereits am Freitag um 20 Uhr weiter. Zum Abschluss der Vorrunde werden dann im Walter-Maack-Eisstadion die Crocodiles Hamburg zu Gast sein.

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