AEC muss sich den Drachen geschlagen gebenAdendorfer EC

AEC muss sich den Drachen geschlagen gebenAEC muss sich den Drachen geschlagen geben
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Dabei hatten die Gäste in den ersten Minuten Glück, mussten einige brenzlige Situationen vor Goalie Löffelholz klären, denn der AEC kam zu Beginn besser ins Spiel, konnte aber daraus kein Kapital schlagen. So kamen die Gäste erst  zu den ersten gefährlichen Chancen, als Peter Hofmann zweiMinuten in die Kühlbox musste. Jedoch zeigte sich die Heidschnucken in Unterzahl stabiler, konnten im Gegensatz zu Freitag eine frühe Führung der Gäste verhindern, als diese zwei Powerplays nutzen. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem die Erfurter sich zwar eingespielter zeigten, aber gegen konsequent verteidigende Heidschnucken keine Lücke fanden. Eine spielentscheidende Szene dann in der 18. Spielminute: Michael Kratz bekommt nach einer Kollision mit Oliver Otte eine Spieldauerdisziplinarstrafe aufgebrummt, dessen Rechtmäßigkeit auf der Tribüne angeregt diskutiert wurde. Fakt waren dann leider die beiden Gegentore im anschließenden Powerplay durch Vovroch (19.) und Hofmann (20.), die den heutigen „Starting Goalie“ Christian Stanik überwanden. Dann war Pausentee.

Mit einem Rucksack von drei Minuten Unterzahl ging es in den Mittelabschnitt, die der AEC aber konzentriert überstand. Viel ärgerlicher dann die 25. Spielminute: Denny Böttger hatte noch nicht ganz auf der Strafbank Platz genommen als auch schon der dritte Gegentreffer für die Gäste durch Manske fiel. Als dann nur wenige Sekunden später wieder Manske auf 4:0 erhöhte befürchteten nicht wenige einen ähnlichen Einbruch wie am Freitag. Doch der AEC wurde endlich belohnt als kaum einer damit rechnete. Markus Schneider schickte Kim Wikström auf den linken Flügel, der an Gegenspieler und Gästekeeper flach ins lange Eck einschoss (29.). Ein Wachmacher für Team und Fans! Doch Erfurt schlug schnell zurück, nutzte eine Unkonzentriertheit in der Defensive der Heidschnucken und stellte nur zwei Minuten später den alten Abstand wieder her. Aber der AEC schien das wenig zu interessieren, denn in der Folge schaffte man es besser die Gäste unter Druck zu setzten. Leider zunächst mit wenig zählbarem Erfolg, so konnte auch eine doppelte Überzahl nicht zum Torerfolg genutzt werden. Stattdessen ließ man Erfurt sich wieder sammeln um dann zuzuschlagen: Jim Ross zog von der Blauen ab und durch Freund und Feind hindurch schlug die Scheibe hinter Goalie Otte ein. Der AEC bekam die letzten Minuten Rückenwind, aber hatte wenig Fortune im Abschluss, so dass es mit einem 2:5 in die Pause ging.

Der Schlussabschnitt begann mit druckvollen Gastgebern und abgeklärten Gästen die sich zunächst auf die Defensive beschränkten. Doch nachdem der Heidschnucken trotz zweier Powerplays, Gästekeeper Otte nicht mehr überwinden konnten, machte sich zusehends der Kräfteverschleiß beim Team von Coach Andreas Bentenrieder bemerkbar. Die Black Dragons übernahmen merklich das Ruder und kamen in der Folge zu einigen guten Chancen, die Goalie Dennis Korff (kam zur Hälfte für Christian Stanik) aber alle vereiteln konnte. So musste man am Ende sogar etwas froh sein keinen weiteren Treffer im letzten Drittel kassiert zu haben und musste die Niederlage gegen ein besseres Team aus Erfurt anerkennen.

Wenn man aber nach diesem ersten Wochenende ein erstes Fazit ziehen möchte, so ist dieses doch eher positiv. Zwar sind noch viele Hausaufgaben für das Team von „Bente“ zu machen, aber die ersten Eindrücke lassen uns optimistisch ins Testspielwochenende gegen Herne gehen. Am Freitag um 20 Uhr geht‘s also weiter.

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