AEC mit tollem Eishockey zum achten Sieg in Folge

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Dabei sahen die über 600 Zuschauer packendes Eishockey, Leidenschaft, krachende Checks, tolle Tore, mehrere Faustkämpfe und rund um das Spiel noch einiges mehr, das eigentlich nicht zum Eishockey gehört. Aus einem durchweg starken Team, in dem jeder für den anderen arbeitete ragten Youngster Phil Hungerecker mit unglaublichen vier Toren und hervorragend haltender Varian Kirst mit seinem ersten Shutout der Saison heraus. Die Partie stand aufgrund des Verhaltens einiger Hamburger Anhänger jedoch mehrfach kurz vor dem Abbruch.

Das war doch mal eine richtig runde Vorstellung, die den über 600 Zuschauern beim deutlichen 7:0 gegen den HSV geboten wurde. Hochkonzentrierte Heidschnucken zeigten von Beginn an tolles und schnelles Offensiveishockey, ohne wie zuletzt die Defensive zu vernachlässigen. Jeder kämpfte für den anderen, alle arbeiteten nach hinten mit und hielten sich hochkonzentriert an die taktische Marschroute Andreas Bentenrieders.  Bestes Beispiel für die geschlossenen Mannschaftsleistung: Ein erstmals ohne Torerfolg bleibender Eriks Ozollapa arbeitete ohne Pause, zerriss sich förmlich für seine Nebenleute und gehörte zu den intensivsten Gratulanten des an diesem Abend überragenden Phil Hungerecker, der vier (!) Tore zum begeistert gefeierten 7:0-Erfolg beisteuerte. Dass bei Phil der Torknoten schon vor ein paar Spielen geplatzt war und er sich immer regelmäßiger in die Scorerlisten eintrug, hatten wir ja schon geschrieben. Aber dass der sympathische und stets bescheiden auftretende Hungerecker gegen den HSV mehr als die Hälfte aller Tore erzielen würde, hätten wohl auch die kühnsten Optimisten nicht erwartet. „Es wird natürlich nicht immer so klappen, wie in diesem Spiel und Phil kann auch weiterhin viel lernen, aber heute bin ich einfach nur stolz auf den Jungen und freue mich sehr über seine Leistung, wie auch über die der Mannschaf“, so ein restlos zufriedener und stolzer Andreas Bentenrieder. Auch für Varian Kirst habe er sich sehr gefreut, der eine deutlich ansteigende Form aufweise und es sich schon längst mal verdient gehabt hätte, in einem Spiel ohne Gegentreffer zu bleiben. „Das war heute ein fast perfektes Spiel gegen einen starken Gegner“, so Bentenrieder weiter. Er habe es immer wieder gesagt, dass die Mannschaft es könne und heute habe sie es allen über ein komplettes Spiel gezeigt. Roman Nikitin, Dennis Szygula und endlich mal wieder Shane Haskins hießen die weiteren Torschützen bei einem Klasse-Auftritt des AEC, der keinerlei Wünsche offen ließ. Die Leistung der Heidschnucken und die Brisanz des nächsten Heimspiels, bei dem es schon um den Gruppensieg gehen dürfte, sollte dafür sorgen, dass beim Spitzenspiel am nächsten Freitag gegen die Harzer Wölfe aus Braunlage nicht nur die weit über 600 Fans, sondern sicher noch mehr Eishockeysport-Interessierte  den Weg  in die Eissporthalle finden.

Tore:1:0 Hungerecker (M. Hofmann), 2:0 Nikitin (M. Hofmann), 3:0 Hungerecker (M. Hofmann, Nikitin), 4:0 Szygula (Czernohous, Haskins), 5:0 Haskins (Ozollapa, Szygula), 6:0 Hungerecker (Szygula), 7:0 Hungerecker (Heideck, Nikitin). Strafen: adendorf 16 + 10 (Nikitin), Hamburg 16 + 10 (Ahrens). Zuschauer: 633.


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