AEC kommt mit einem blauen Auge aus dem Wochenende

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Sechs Punkte sollten es sein, zwei sind es nur geworden. Am Freitagabend waren die Heidschnucken wieder einmal dicht dran ein Top-Team zu schlagen, mussten sich am Ende dann doch mit 5:6 den Hannover Braves geschlagen geben. Adendorf geriet schnell in Rückstand, konnte diesen aber vor 400 Fans in der neunten Spielminute durch einen Doppelschlag schnell in eine Führung umwandeln. Bis Ende des zweiten Drittel sah es nach einem möglichen Erfolg für die Heidschnucken aus, bis Hannover im letzten Abschnitt auf 4:6 davon ziehen konnte. Adendorf kam zwei Minuten vor Schluss zwar noch einmal auf 5:6 heran, aber das weitere Offensivspiel sowie die Herausnahme vom Torwart Varian Kirst zu Gunsten eines sechsten Feldspielers brachte keinen weiteren Torerfolg.

Am Samstagabend musste der Adendorfer EC dann beim Tabellenschlusslicht, den Wedemark Scorpions, antreten. Die Zielsetzung für die Heidschnucken war klar definiert. Volle drei Punkte sollten mit nach Hause gebracht werden, aber zwei sind es nur geworden. Der AEC gewann mit 7:6 nach Verlängerung.

Matchwinner in einer kämpferisch guten, aber spielerisch verunsicherten Adendorfer Mannschaft, war wieder einmal Denny Böttger, der in der 58. Minute nicht nur für die erste Führung der Heidschnucken sorgte, sondern auch in der Verlängerung den Siegtreffer für den AEC erzielte. Adendorf wirkte durch das Fehlen des schwerer erkrankten Trainers Andreas Bentenrieder 60 Minuten verunsichert. Immer wieder sorgten Fehlpässe für Chancen oder Tore der Wedemark Scorpions. Auch das Fehlen von Goalie Varian Kirst trug nicht zum Selbstbewusstsein der Heidschnucken bei. Zwar war bereits am Freitagabend klar, dass Christian Stanik für den zuletzt mäßig parierenden Kirst im Tor stehen würde, die am Samstagmittag eingereichte Krankmeldung von Kirst überraschte dann aber doch. Adendorfs sportlicher Leiter Finn Sonntag ist auf Grund der jetzigen Probleme auch dementsprechend niedergeschlagen: „Ein herber Rückschlag für uns und Andreas Bentenrieder, gerade zu einer Zeit, als erkennbare und sehr positive Fortschritte des neuen Systems vom Trainer zu erkennen sind. Die Erkrankung von Andreas beschäftigt uns sehr und wir hoffen, natürlich gerade auch für ihn, dass er bald wieder auf die Beine kommt.“ Wann Adendorfs Trainer wieder an der Bande stehen wird ist derzeit noch ungewiss und der Adendorfer EC kann und möchte hierzu, sowie zu seiner Erkrankung, erstmal keine Angaben machen. „Wir bitten um Verständnis, dass Andreas erstmal in Ruhe gesund werden muss. Wir wünschen ihm hierbei alles Gute“, so Sonntag.

Adendorfer EC – Hannover Braves 5:6 (2:1, 2:3, 1:2)

Tore: 0:1 R. Ringe (Finkel, Knauf), 1:1 Ozollapa (Nikitin, Böttger), 2:1 M. Hofmann (Hungerecker, Eshun), 2:2 Koudys (Münchberg, Maeter), 2:3 Berndt (Dreischer, Deske), 3:3 Böttger (Nikitin, Ozollapa), 4:3 Böttger (Ozollapa, Nikitin), 4:4 R. Ringe (Koudys, Dreischer), 4:5 Del Castillo (Koudys, Finkel), 4:6 Finkel (Koudys, Deske), 5:6 Böttger (Nikitin, Ozollapa). Strafen: Adendorf 12, Hannover 16 + 10 (Del Castillo) + 10 (Deske). Zuschauer: 402.

EC Wedemark Scorpions – Adendorfer EC 6:7 (1:1, 3:2, 2:3, 0:1) n.V.


Tore: 1:0 Pflüger (Brady, Zander), 1:1 Nikitin (Böttger, Richardt), 2:1 Schmunk (Oertel, Berblinger), 3:1 Schmunk (Fitzner, Berblinger), 3:2 Czernohous (Garbe), 4:2 Berblinger (Pflüger, Schmunk), 4:3 Richardt (Kratz), 4:4 Czernohous (Heideck, M. Hofmann), 4:5 Pflüger (Salzer, Schmunk), 5:5 Ozollapa (Richardt, Nikitin), 5:6 Böttger (Ozollapa, Richardt), 6:6 Schmunk (Pflüger, Oertel), 6:7 Böttger (Kratz, Nikitin). Strafen: Wedemark 18, Adendorf 18. Zuschauer: 104.


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