AEC kann die Drachen nicht zähmenAdendorfer EC

AEC kann die Drachen nicht zähmenAEC kann die Drachen nicht zähmen
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Die Voraussetzungen waren schon vor der Abfahrt in Richtung Thüringen nicht rosig. Nur elf Feldspieler plus die Goalies Christian Stanik und Dennis Korff konnte Coach Andreas Bentenrieder an Bord begrüßen, was dann sogar zwei mehr waren als ursprünglich geplant. Doch nach sechs Stunden im Bus, incl. zwei Staus und nur zehn Minuten Pause, war nur noch Zeit für ein kurzes Aufwärmen vor dem ersten Bully, welches Aufgrund des verspäteten Eintreffens der Gäste nach hinten verschoben werden musste.

So war es zunächst erstaunlich, dass die Black Dragons (seit fünf Wochen auf dem Eis und bereits zwei Testspiele) anfänglich ihre Probleme mit den Gästen hatten. Zwar zeigte sich das Erfurter Powerplay durch Treffer von Grosch und Marak bereits gut eingespielt, aber bei 5 gegen 5 konnten die Heidschnucken das Spiel offener gestaltenen als so mancher gedacht hatte.

Das sollte sich im zweiten Spielabschnitt ändern als die Hausherren Tempo und Druck erhöhten und der AEC sich zur falschen Zeit eine Erholungspause nahm. Vojcak und Vavroch ließen mit ihrem Doppelschlag zum 4:0 in der 21. und 22. Minute wenig Zweifel aufkommen in welche Richtung sich diese Partie entwickeln würde. Die Heidschnucken mussten aber auch in der Folge, der Tatsache Tribut zollen, dass man im ersten Drittel zuviel investiert hatte. Erfurt zog auf 6:0 davon, ehe Christian Stanik zur Halbzeit, den bis dahin fehlerlosen Dennis Korff wie geplant ablöste. Dieser musste bis zur Pausensirene leider auch noch zweimal hinter sich greifen, so dass man mit einem eindeutigen 0:8 aus Sicht der Heidschnucken in die Pause ging.

Vor rund 450 Zuschauern, davon ca. 20 aus Adendorf, wollten es die Blau-Gelben aber noch einmal wissen und zumindest ein wenig Ergebniskosmetik betreiben. Doch obwohl der AEC wieder besser ins Spiel fand und im letzten Drittel sogar mehr Schüsse auf das Tor von Goalie Löffelholz abgab, waren es die Erfurter die die Tore erzielten und es am Ende doch noch zweistellig werden ließen.

Trotz dieser hohen Niederlage zeigte sich der sportliche Leiter Finn Sonntag nicht unzufrieden: „Wie haben uns zwei Drittel fast auf Augenhöhe mit einem Gegner präsentiert der seit fünf Wochen auf dem Eis steht. Leider ist das Team im Mitteldrittel ein wenig eingebrochen, hat sich aber bis zum Ende tapfer geschlagen. Aber am Sonntag wollen wir dann auch unser erstes Tor schießen.“ Am kommenden Sonntag treten dann die Black Dragons die weite Fahrt nach Adendorf an um bereits um 16 Uhr zum ersten Bully der Saison bereitzustehen. Coach „Bente“ wird dann außer die noch verletzten Maxim Huttenlocher und Torsten Heideck seine gesamte Schnuckenherde beisammen haben und verspicht „ein ganz neues Spiel“.


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