AEC erst am Ende mit deutlichem Sieg

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Der AEC hat sich gegen die Crocodiles lange Zeit deutlich schwerer getan, als erwartet. Zwei Drittel lang sahen die Zuschauer zwar einen optisch überlegenen AEC, der in seinen Aktionen aber selten zwingend und auch nicht besonders präzise war. Mit einem nicht unverdienten 0:0 ging es so in die erste Pause.

Im zweiten Drittel wurde der Außenseiter zunehmend mutiger und ging nach einem Missverständnis zwischen Varian Kirst und einem AEC-Verteidiger etwas überraschend durch Christian Behrens in Führung. Der AEC zeigte sich geschockt und Vadim Kulabuchov nutzte diese Phase zu einem grandiosen Solo. Er tanzte drei Heidschnucken aus und schob sehenswert am chancenlosen Kirst zum 0:2 ein. Jetzt endlich zogen die Adendorfer das Tempo an und wurden in ihren Aktionen zwingender. Zwei Überzahltreffer durch Leif Buckup und den überragenden Eriks Ozollapa glichen die Partie wieder aus.

Im Schlussdrittel gingen den mit nur zwei Reihen spielenden Gästen dann sichtbar die Kräfte aus, denn sie kamen nun zu keiner nennenswerten Chance mehr. Phil Hungerecker, der sich langsam zum Goalgetter entwickelt und erneut Ozollapa stellten die Weiche nun ziemlich schnell auf Sieg und die Heidschnucken kombinierten sich nun häufig mühelos durch die gegnerischen Reihen. Das 5:2 durch Ozolappa war dann das  Sahnehäubchen eines aus Adendorfer Sicht zwei Drittel ziemlich mühsam verlaufenen Abends und krönte das Spiel und den hervorragenden Schlussabschnitt. In Unterzahl bewegte sich der Lette souverän mit dem Puck übers Eis, behauptete diesen, spielte jede Menge Gegner aus und kam so schließlich wieder in die Angriffszone. Mit etwas Glück behauptete er auch hier den Puck und vollendete nach seinem doppelten Solo über die komplette Eisfläche sehenswert und unhaltbar in den Winkel. Peter Hofmann erzielte am Ende einer ebenfalls sehenswerten Kombination dann das 6:2 und untermauerte damit den letztlich verdienten und deutlichen Sieg gegen zwei Drittel lang hervorragend kämpfende Gäste. Für den AEC geht es am Sonntag nun nach Hannover, wo die Heidschnucken gegen die Braves ihr letztes Vorrunden-Spiel austragen, bevor es für die Adendorfer dann in der Relegation um den begehrten dritten Platz geht.

Tore: 0:1 Behrens (Kulabuchov), 0:2 Kulabuchov (Gebauer, Oertel), 1:2 Buckup (Nikitin, Richardt), 2:2 Ozollapa (Böttger, P. Hofmann), 3:2 Hungerecker (Czernohous, M. Hofmann), 4:2 Ozollapa (P. Hofmann, Böttger), 5:2 Ozollapa (Buckup), 6:2 P. Hofmann (Nikitin, Richardt). Strafen: Adendorf 10, Hamburg 4. Zuschauer: 388.

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