AEC empfängt am Freitag die Harzer Wölfe

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Für die Heidschnucken gilt es, endlich die schwarze Serie verlorene Spiele gegen die Wölfe zu durchbrechen, denn in dieser Saison konnte man in den bisherigen drei Aufeinandertreffen noch keinen Punktgewinn erreichen. Auf Adendorfer Seite wird erstmalig der neu verpflichtete Stürmer Erik Ozollapa auflaufen, der am Dienstag zum Team des AEC stieß.

Die Harzer Wölfe belegen derzeit den vierten Tabellenplatz in der Oberliga Nord. Völlig zufrieden ist man mit dieser Platzierung beim Club vom Fuße des Wurmbergs jedoch nicht, hatte man vor Saisonbeginn doch heimlich von einer Qualifizierung für die Meisterrunde und den Play-offs geträumt. Zwar überstand man die Partien gegen die vermeintlich kleinen Teams der Oberliga Nord absolut schadlos, holte dafür auf der Gegenseite in den Spitzenspielen gegen die Hannover Braves, den EHC Timmendorfer Strand und die Rostock Piranhas aber zunächst nur ein mageres Pünktchen.

„Richtig große Schlagzeilen machte man dafür mit ausufernder Schiedsrichterkritik, den Querelen um die Gründung einer Aktiengesellschaft und ungeklärten finanziellen Altlasten, die unter anderem zu einer Pfändung von Zuschauereinnahmen durch das Finanzamt im Anschluss an ein Heimspiel der Wölfe führten“, erklärte der AEC in seiner Mitteilung. Nach den knappen Siegen vom Wochenende gegen Timmendorf auf eigenem Eis und am Tag danach bei den Braves in Hannover ist die Euphorie im Harz aber nun kaum noch zu bremsen und zumindest im Augenblick liegt der Fokus wieder auf dem sportlichen Erfolg. Nach den bisherigen deutlichen Siegen gegen den AEC geht man im Harz davon aus, dass die Heidschnucken beim erwünschten erfolgreichen Endspurt auf Platz zwei kein echtes Hindernis darstellen sollten. Für den Adendorfer Drittligisten sollte es umgekehrt eine Frage der Ehre sein, endlich den Bock umzustoßen und im vierten Spiel gegen die Wölfe endlich einmal Punkte einzufahren. Spannend dürfte dabei sein, wie sich der neue lettische Stürmer der Heidschnucken Erik Ozollapa präsentiert. Der lettische Flügelstürmer soll für noch mehr Angriffswirbel sorgen und im Hinblick auf die nächste Saison seine unbestrittenen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Seine Verpflichtung hat wiederum erneute Umstellungen in der Abwehr – dem Schwachpunkt des AEC in dieser Saison – zur Folge, die gegen die starken Wölfe sicher gleich einen Härtetest zu überstehen haben wird. Es dürfte also in mehrfacher Hinsicht ein spannender Eishockeyabend in Adendorf werden, den sich sicher auch der ein oder andere Fan aus dem Harz nicht entgehen lassen wird.

Verlassen kann man sich bei den Harzer Wölfen Braunlage auf den derzeit besten Torhüter der Oberliga Nord, Mario D´Autuono. In der Verteidigung gehören der mit seinen 42 Jahren sehr erfahrene  John Noob und der Kanadier Mark Hinz zu den Stützen des Teams. Im Sturm können die Harzer auf Stefan Bilstein  und Michele Meridian zurückgreifen. Michele Meridian gehört damit zwar zu den zehn besten Torjägern in der Oberliga-Nord, insgesamt fällt aber auf, dass den Harzer Wölfen die wirklichen Ausnahmespieler im Sturm fehlen. „Uns fehlt in den Top-Spielen einfach der Knipser, der die Dinger reinmacht“, stellte da auch der neue Vorstandvorsitzende der AG, Trainer und in Adendorf bestens bekannte Bernd Wohlmann kürzlich in einem Interview mit einer Eishockey-Fachzeitung fest. Aus Adendorfer Sicht dürfen die Stürmer aus dem Harz diese Aussage gerne untermauern.

Unterdessen hatte der Kader von Trainer Cory Holden am Dienstag mächtig Spaß. Anstatt dem üblichen Eistraining stand eine Teambuilding-Maßnahme auf dem Programm. Auf Einladung der Ergo-Victoria Versicherungsagentur Michael Bauschke war man im Slot-Racing-Center in Marktredwitz zu Gast und freute sich über das Drehen schneller Runden.


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