Adendorfer EC überrollt den HSV

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Über 600 begeisterte Zuschauer feierten ihren AEC und Geburtstagskind Markus „Schrotty“ Schneider noch lange nach dem Spielende. Schon während des Spiels sangen die Fans „Oh, wie ist das schön“ und „Der AEC ist wieder da“. Mit einer ganz starken Vorstellung zeigten die Heidschnucken, dass sie immer besser in Schwung kommen und mit Ihnen in dieser Saison durchaus noch zu rechnen ist. Die Mannschaft scheint schon nach kurzer Zeit die Philosophie den neuen Trainers Andreas Bentenrieder immer besser umzusetzen und spielte sich zeitweise in einen Rausch. Dass auf beiden Seiten einige wichtige Spieler verletzt oder gesperrt fehlten, merkte man nur den Hamburgern an, die von der ersten Sekunde an unter Druck standen. Mehrere Pfostentreffer und ein sehr gut haltender Hamburger Torwart sorgten trotz Dauerdrucks der Hausherren für ein torloses erstes Drittel. Doch schon zu diesem Zeitpunkt war jedem klar, dass es nur eine Frage der Zeit sein würde, bis der AEC ein Tor erzielen würde. Mit dem ersten Tor von Matthias Hofmann in der 23. Minute war dann schließlich der Bann gebrochen. 17 Tore in 40 Minuten und ein AEC, der wie ein Orkan über den HSV brauste und bis zum Schluss nie das Tempo aus dem Spiel nahm. „Wir haben am Anfang noch mit einem etwas defensiveren System gespielt und trotzdem schon gehörig Druck erzeugt. Vor dem zweiten Drittel haben  wir dann umgestellt, um noch mehr Druck auf die Hamburger schon ihrem eigenen Drittel auszuüben und das hat dann ja auch sehr gut funktioniert“, erläuterte Coach Bentenrieder den Spielverlauf.  Besonders zufrieden war er mit der Tatsache, dass sein Team sich selbst und den Zuschauern bewies, dass die Heidschnucken über volle 60 Minuten Tempo gehen und konzentriert arbeiten können. Auch als die Gäste zusammenbrachen wurde nicht nachgelassen und so schließlich in einer Galavorstellung der höchste Saisonsieg herausgeschossen.

Tore: 1:0 M. Hofmann (Richardt), 2:0 Czernohous (Garbe), 3:0 M. Hofmann (Szygula, Hungerecker), 4:0 Nikitin (Böttger, Buckup), 5:0 Richardt (Hungerecker, Szygula), 6:0 Szygula (Kratz, Richardt), 7:0 Szygula (Hungerecker), 8:0 P. Hofmann (Czernohous, Schneider), 9:0 Czernohous (Garbe, P. Hofmann), 10:0 Nikitin (Heideck), 11:0 Richardt (Nikitin, Czernohous), 12:0 Schneider (Czernohous, Korlak), 13:0 Buckup (Böttger, Nikitin), 13:1 D. Bruns (Feoktistovs, Schlode), 14:1 Böttger (Nikitin, Buckup), 15:1 Szygula (Richardt, Kratz), 16:1 Czernohous (Garbe, P. Hofmann), 17:1 Richardt (Czernohous, Szygula). Strafen: Adendorf 8, Hamburg 8 + 10 (Bethe). Zuschauer: 633.

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