20:0! Füchse nehmen Crocodiles auseinanderElf Tore allein im zweiten Drittel

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Es war das Spiel gegen den Tabellenletzten der Eishockey-Oberliga Nord – und ein Blick auf den Spielberichtsbogen verriet, dass dies auch wirklich die Wahrheit ist: Mit gerade einmal zehn Feldspielern – darunter nur ein nomineller Verteidiger – und zwei Torhütern waren die Crocodiles Hamburg aus Farmsen angereist. Da wirkten die drei Abwehrspieler, die der EV Duisburg aufgrund einiger Ausfälle aufbieten konnte – so fehlten beispielsweise auch die Schmitz-Brüder – wie purer Luxus. Am Ende stand ein überdeutlicher 20:0 (4:0, 11:0, 5:0)-Sieg für die Füchse zu Buche.

In den ersten Minuten fehlte noch etwas die rechte Körperspannung – übrigens auch beim niederländischen Schiedsrichter Ramon Sterkens, der nach dem Eröffnungsbully erst einmal auf dem Hosenboden landete. Um zwei Verteidigungsreihen aufbieten zu können, rückte diesmal Julius Bauermeister nach hinten und verteidigte mit Lukas Gärtner, während Markus Schmidt und Kevin Neumüller das andere Defensivpärchen bildeten.

Los ging es mit einem Powerplay-Tor von Viktor Beck nach etwas mehr als sechs Minuten, danach gingen die Duisburger zunächst noch nachlässig mit ihren Chancen um und scheiterten durch Lars Grözinger (11.), Raphael Joly (12.) und Chad Niddery (13.) am Hamburger Goalie Elmar Trautmann. Danach wurde es aber doch standesgemäß. Und wie! An seinem 27. Geburtstag erhöhte André Huebscher auf 2:0 (13.), ehe Christoph Ziolkowski (16.) und Marvin Tepper (19.) zum 4:0-Pausenstand nachlegten.

Im noch viel schnelleren Rhythmus ging es nach dem Seitenwechsel weiter. Chad Niddery (21.) und Raphael Joly (24.) trafen, ehe Backup-Goalie Etienne Renkewitz Einsatzzeit bekam und für Sebastian Stefaniszin in den Duisburger Kasten kam. Kurz darauf rappelte es erneut: Niddery erhöhte im Powerplay auf 7:0 (26.). Und schon in der 32. Minute war das Ergebnis nach weiteren Toren von Raphael Joly (2) und Marvin Tepper zweistellig. Nach Grözingers 11:0 war es Jungfuchs Leon Taraschewski, der das Dutzend vollmachte (36.). Zwischen dem 13:0 und 14:0 lagen gar nur zehn Sekunden. Den Torreigen beendete Daniel Kunce mit dem 20. Tor (59.).

Am Sonntag geht es auswärts in Hamburg-Stellingen weiter. Um 18.30 Uhr treffen die Füchse auf den HSV.

Tore: Tore: 1:0 (6:20) Beck (Ziolkowski, Gärtner/5-4), 2:0 (12:53) Huebscher (Joly, Grözinger), 3:0 (15:35) Ziolkowski (Beck, Niddery), 4:0 (18:07) Tepper (Huebscher, Schmidt/5-4), 5:0 (20:47) Niddery (Ziolkowski, Schmidt), 6:0 (23:25) Joly (Huebscher, Grözinger), 7:0 (25:14) Niddery (Beck, Ziolkowski/5-4), 8:0 (26:35) Joly (Grözinger, Huebscher), 9:0 (29:30) Joly (Huebscher, Grözinger), 10:0 (31:28) Tepper (Koziol, Gärtner), 11:0 (31:58) Grözinger (Joly, Gärtner), 12:0 (35:14) Taraschewski (Bauermeister, Schmidt), 13:0 (35:56) Niddery (Schmidt, Kunce), 14:0 (36:06) Koziol (Bettahar, Gärtner), 15:0 (37:28) Huebscher (Tepper, Grözinger), 16:0 (44:46) Niddery (Beck, Gärtber), 17:0 (49:15) Grözinger (Huebscher, Joly), 18:0 (49:27) Beck (Niddery, Kunce), 19:0 (51:57) Joly (Huebscher, Neumüller/4-5), 20:0 (58:47) Kunce (Niddery, Beck). Strafen: Duisburg 6 + 10 (Bettahar), Hamburg 12 + 10 (Cejka). Zuschauer: 1473.

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Oberliga Nord Playoffs

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