10:1! Herner EV „verhaut“ die Hannover Indians im SpitzenspielScorpions bauen Vorsprung auf zehn Punkte aus

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Bei den Indians mag man sich mit der Statistik trösten, dass es in der Hannibal-Arena immer mal böse Pleiten gab wie im letzten Jahr, als man dort im ersten Spiel 0:6 verlor, das zweite Spiel aber 5:3 gewinnen konnte. Für den zweiten hohen Sieg sorgten die Tilburger, die den bedauernswerten Herfordern beim 9:2 keine Chance ließen und jetzt wieder auf Platz fünf stehen. Dahinter folgt Halle, das mit Diez-Limburg trotz des am Ende klaren Erfolges seine liebe Mühe hatte und dass die Krefelder in Mellendorf nur knapp verlieren würden, hatte auch keiner erwartet. Die Spiele Black Dragons Erfurt – Hammer Eisbären und Rostock Piranhas – Icefighters Leipzig sind ausgefallen.

Herforder EV – Tilburg Trappers 2:9 (0:2, 1:3, 1:4)

Das war eine eindeutige Machtdemonstration des mehrfachen Nord-Meisters beim Aufsteiger, der am Spielende glücklich sein durfte, nicht zweistellig untergegangen zu sein. Einzige Pluspunkte des HEV waren: Kampf bis zum Ende, ein Torwart, der trotz einer Fangquote von 78,6 Prozent ein noch klareres Ergebnis verhinderte und zwei Tore, die immerhin eine Schusseffizienzquote von 18,2 Prozent bedeuteten. Die Niederländer, die auf ein Schussverhältnis von 42:11 kamen, trafen durch Giovanni Vogelaar (17., 39.), Ties van Soest (20., 41.), Reno de Hondt (24.), Diego Hofland (39.), Kevin Bruijsten (45.), Jordy Verkiel (46.) und Janne de Bonth (53.). Die nie aufgebenden Herforder hatten ihre Torschützen in Ralf Rinke (34.) und Matyas Kovacs (60.).

Saale Bulls Halle – EG Diez-Limburg 5:1 (1:0, 1:1, 3:0)

50 Minuten lang hielten kampfstarke Diezer das Spiel beim hohen Favoriten Halle offen, dann ging die Kraft zur Neige und die Bulls schraubten das Ergebnis auf ein zu hohes 5:1. Sergei Stas brachte die Bulls in der zehnten Minute in Führung, aber dieses Tor war die einzige Ausbeute der Bulls, die in der 34. Minute lange Gesichter machten, als Niklas Hildebrand sogar für die Gäste ausglich. Zwar konnte im Gegenzug Michal Schön (35.) die Hallenser wieder in Führung schießen, aber bei diesem Spielstand blieb es bis zur 51. Minute. Dann trafen nacheinander Eric Wunderlich, Sergei Stas (53.) und Artur Tegkaev (54.) zum 5:1-Endstand.

Herner EV – EC Hannover Indians 10:1 (2:0, 3:1, 5:0)

Ein merkwürdiges Spiel bekamen die Fans an den TV-Geräten zu sehen. Die Indians zeigten, zumindest in den ersten 40 Minuten, eine optisch gute Leistung, brachten die Herner immer wieder in Schwierigkeiten, waren aber nicht in der Lage, deren Hexer im Tor, Björn Linda, zu überwinden. Am Ende standen 48 Torschüsse in der Statistik, aber lediglich Verteidiger Nicholas Turnwald war in der 31. Minute in der Lage, Linda zu überwinden. Anders dagegen die Herner, die in Sachen Schusseffizienz dem Tabellendritten ein Lehrstück gaben. Allen voran dabei Richie Mueller. Der 38-Jährige spielte mit den gegnerischen Verteidigern, wie er wollte, schoss fünf Tore (18., 19., 31., 34., 35.) und gab noch eine weitere Vorlage. Ebenfalls in Topform waren noch Nico Kolb (53.) und Dennis Thielsch (55.), bei beide auf vier Scorerpunkte kamen. Die weiteren HEV-Tore erzielten Maximilian Herz (46.), Tobias Schmitz (47.) und Denis Fomynch (51.). Noch erwähnenswert an diesem extremen Abend wäre aus hannoverscher Sicht, dass sich Armin Finkel eine Spieldauer abholte wegen unerlaubter Ausrüstung und das es das erste 1:10 seit dem November 1965 war, als es in Köln beim damaligen KEK das gleiche Ergebnis gab.

Hannover Scorpions – Krefelder EV U23 4:2 (2:1, 1:0, 1:1)

Einen Arbeitssieg fuhren die Scorpions gegen arbeitssame Krefelder ein, die mit einer für sie bravourösen Leistung eine zu erwartende hohe Niederlage zu verhindern wussten. Zwar gingen die Scorpions wie üblich schnell in Führung, diesmal brauchten sie nur fünf Minuten, bis ihr Finne Tomi Wilenius das 1:0 erzielte und Fedor Kolupaylo schoss in der 15. Minute das 2:0, aber Jakub Prokurat (18.) gelang noch vor der ersten Pause der Anschluss. Neuzugang Mike Glemser erzielte in der 27. Minute das 3:1, aber Krefelds Assist-Kapitän Julius Bauermeister konnte in der 41. Minute mit dem 2:3 die Partie wieder offen gestalten. Erst in der 58. Minute war das Spiel endgültig entschieden, als Robert Peleikis einen Überzahlangriff mit dem 4:2 abschloss.


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