Noch drei Punkte bis zum Play-off-Einzug

Drei Neue in LeipzigDrei Neue in Leipzig
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Am kommenden Wochenende können die Blue Lions Leipzig die Qualifikation für die Oberliga-Play-offs perfekt machen. Nötig sind dafür noch drei Punkte. Rostock, auf dem ersten Nicht-Play-off-Platz rangiert mit derzeitig 64 Punkten 19 Zähler hinter den Messestädtern, ist im direkten Vergleich mit drei Siegen aber im Vorteil, so dass die Lions, um jede theoretische Möglichkeit mit einzubeziehen, noch einen Sieg, respektive drei Punkte benötigen, um die Quali vorzeitig unter Dach und Fach zu bringen.

Mit den Roten Teufeln Bad Nauheim (Freitag, 20 Uhr, MH6) und den Eisbären Berlin Juniors (Sonntag, 18 Uhr Wellblechpalast) erwarten die Löwen zwei unangenehme Gegner. Zwar sind die Messestädter gegen beide Teams der klare Favorit, doch wissen die Travnicek Schützlinge auch um die Gefährlichkeit diese Rolle gegen die „Hinterbänkler“ der Tabelle. Einmal gegen Bad Nauheim (2:3-Penaltyniederlage in Januar) und zweimal gegen die Hauptstädter (zwei Penaltysiege) gaben sie schon Punkte ab. Kein Grund also zu denken alles wäre ein Selbstläufer. Der Gegner am Freitag in heimischer Halle, die Roten Teufel Bad Nauheim, holte z.B. von seinen insgesamt 45 Punkten 13 im Monat Februar, die Blue Lions (bei allerdings zwei Spielen weniger) „nur“ deren zwölf. Man ist also gewarnt, auch weil die Nauheimer zwei ihrer letzten drei Auswärtsspiele für sich entscheiden konnten und mit der Nachverpflichtung (für die abgewanderten Ty Morris und Jason Deleurme) von Kevin Lavallee einen echten Glücksgriff getan zu haben scheinen. In elf Spielen traf der Kanadier zehnmal ins Schwarze und bereitete elf weitere Tore vor. Weiterer Pluspunkt der Hessen, David-Lee Paton und Torsten Schmitt sind nach viel Kritik endlich der erwartete Rückhalt zwischen den Pfosten. Und die Nauheimer haben noch ein Ziel, sie wollen wenn es nur irgendwie möglich ist die Saale Bulls auf Rang sechs noch abfangen und sich das Heimrecht für die Play-downs sichern.

Zwei Tage später treffen die Blue Lions dann im Berliner Wellblechpalast auf die Eisbären Juniors. Auch die planen schon seit längerem für die Play-downs, legten dafür in der Länderspielpause sogar ein gesondertes Konditionsprogramm ein. Die Frage wird wie immer sein, wen muss Headcoach Derek Mayer diesmal für die „großen“ Eisbären abstellen. Nicht dabei sein werden ungeachtet dessen, aller Voraussicht nach, Steven Rupprich (Schulter) und Marius Garten (klagte im Training über Herzschmerzen).

Aber auch die Blue Lions müssen in beiden Partien einige Ausfälle kompensieren. Am Freitag fehlt definitiv Andreas Felsch (Spieldauer gegen Weiden). Sowohl für das Heimspiel, als auch für die Auswärtspartie am Sonntag steht hinter Ron Gaudet (erneute Knieverletzung) ein großes, hinter Kapitän Jens Müller (Schulter) ein kleineres, Fragzeichen. Nichts desto trotz bleiben die Löwen natürlich der Favorit, von dem man zwei klare Siege erwartet, mindestens aber die noch nötigen letzten drei Punkte für Play-off-Quali! (www.eishockey-leipzig.de)

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