Niederlage zum Meisterrundenabschluss

Rote Laterne in Füssen gelassenRote Laterne in Füssen gelassen
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Die Starbulls Rosenheim unterlagen am Sonntagabend vor 1552 Zuschauern dem SC Riessersee mit 1:4.

Ohne die angeschlagenen Andi Schneider, Stephan Gottwald, Uli Drechsler, Jeremy Stasiuk und Heini Schiffl mussten die Starbulls gegen den SC Riessersee auskommen. Während des Spiels verletzte sich außerdem Thomas Brandstädter, so dass es Trainer Ron Chyzowski an Alternativen mangelte. Die DNL-Spieler Ralph Crisan, Robin Hanselko, Simon Wenzel und Maxi Peters hatten nach dem Finalspiel vom Samstag in Mannheim kaum geschlafen, standen sich allerdings in den Dienst der Mannschaft und unterstützten die Grün-Weißen nach Kräften, so dass sie auch mit vier Sturmreihen antreten konnten.

Nachdem das DNL-Team für ihre Deutsche Vizemeisterschaft in der Deutschen Nachwuchsliga geehrt wurde, sahen die Zuschauer im Rosenheimer Kathrein-Stadion ein erstes Drittel ohne viele Höhepunkte. Einzige zwingende Chance hatte Christoph Koziol für die Starbulls in der zweiten Minute in Unterzahl, als er frei vor SCR-Keeper Mark McArthur auftauchte. Auf der anderen Seite reagierte in der 15. Minute Danjiel Kovacic nach einem Schuss von Tyson Mulock glänzend, kurz vor der Pause scheiterte Garmischs Nachwuchsspieler Michael Rimbeck.

Zu Beginn des Mittelabschnitts war Patrick Senger allein Richtung McArthur unterwegs, wurde aber regelwidrig gestört, so dass die Starbulls ins Powerplay kamen. Kurz vor Ende dieser numerischen Überlegenheit kassierte mit John Spoltore der nächste Gästespieler eine Strafe, mehr als eine Chance für Senger, der die Scheibe über das Gehäuse jagte, sprang aber nicht heraus. Mitte des Drittels musste Riessersee erneut mit zwei Spielern auf die Strafbank, Rosenheim vergab jedoch abermals über drei Minuten Powerplay. In der 34. Minute war es dann Benedikt Kastner, der gerade von der Strafbank zurückkehrte und nach einem Fehlpass der Gastgeber, den Florian Vollmer abfing, allein auf Kovacic zulief und dem SBR-Goalie keine Chance ließ.

In den ersten sechs Minuten nach Wiederbeginn entschieden die Werdenfelser die Partie zu ihren Gunsten: Nach nur 18 Sekunden traf Mulock, in der 44. Minute Spoltore und in Minute 46 noch einmal Mulock. Vier Minuten später markierte schließlich Patrick Senger das Ehrentor der Starbulls, wobei sämtliche Treffer im Schlussabschnitt in Überzahl fielen. Bis zur Schlusssirene hatten die Starbulls noch über sechs Minuten Powerplay, doch es fehlten wohl die zündenden Ideen, um dem Spiel vielleicht noch eine Wende zu geben.

Trainerstimmen:

Andreas Brockmann (SC Riessersee): Wir wollten gewinnen und den siebten Platz erreichen. Wir haben diszipliniert begonnen und wenig Chancen für Rosenheim zugelassen. Trotz einer problematischen 3-5-Situation haben wir geduldig weitergespielt. Danach gab es viele Strafzeiten, die wir zu Toren ausgenutzt haben. Wir haben bei 5 gegen 5 wenig Chancen zugelassen. Gegen Ravensburg haben wir in dieser Saison viermal verloren, wollen aber keinesfalls siebenmal verlieren.

Ron Chyzowski (SBR): Wir wollten einen guten Abschluss, aber wir hatten zu viele Verletzte. Wir brauchten vier DNL-Spieler, die uns trotz ihres langen Wochenendes unterstützt haben. Wir mussten wieder sehen, dass die Ausländer bei vielen Gegnern die Spiele entscheiden können. Bei uns fehlte Jeremy Stasiuk, Todd Wetzel erfüllt die Erwartungen nicht. Sachlich gesehen sind Landsberg und Ravensburg die stärksten Gegner, aber Play-off ist eine neue Saison, da ist alles möglich. Realistisch gesehen muss alles passen, wenn wir Landsberg besiegen möchten.

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