Niederlage trotz Aufwärtstrend

Wizards stürzen Tabellenführer München vom Platz an der SonneWizards stürzen Tabellenführer München vom Platz an der Sonne
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Nach acht Dritteln ohne Tor haben die Stuttgart Wizards am Freitag Abend wieder zwei Treffer erzielt. Dennoch reichte es beim EC Peiting nicht zum Sieg. Mit zahlreichen Strafzeiten machte sich das Team von Trainer Wilbert Duszenko bei der 2:4 (0:1, 0:1, 2:2)-Niederlage das Leben unnötig schwer. Dennoch ist dem Übungsleiter vor dem Heimspiel am Sonntag gegen Klostersee (19. Oktober, 18:45 Uhr, Eissport-Zentrum Waldau Stuttgart) nicht bange. "Die zwei Tore waren fürs Selbstvertrauen des Teams enorm wichtig, auch wenn es nicht zum Sieg gereicht hat. Wir müssen als Aufsteiger insgesamt noch cleverer werden, um auswärts punkten zu können. Aber die Richtung stimmt und wenn wir gegen Klostersee diszipliniert zu Werke gehen, haben wir zuhause durchaus eine Chance und werden versuchen, dem Favoriten das Leben so schwer wie möglich zu machen." Den 553 Zuschauern in der Peitinger Eissporthalle wurde am Freitag Abend ein interessantes Spiel geboten. Im ersten Spielabschnitt sahen sich die Wizards fast 15 Minuten lang in Unterzahl und überstanden auch diese Drangphase der Gastgeber - gestützt auf den starken Tyrone Garner im Tor - unbeschadet. Erst in der 20. Minute war auch er machtlos, als Peitings Werner Kößl mit einem satten Schlagschuss von der blauen Linie zum 1:0 für die Gastgeber traf. Auch im zweiten Drittel ein ähnliches Bild. Die Wizards machten sich durch viele unnötige und vermeidbare Strafen - insgesamt gab es 54 Minuten gegen Stuttgart - weiter das Leben schwer, wehrten sich dennoch tapfer gegen die schnellen Peitinger Angriffe. Trotzdem erhöhten die Gastgeber durch Mathias Wraak in der 23. Minute auf 2:0. Nach einer guten halben Stunde kamen auch die Wizards zu ersten Gelegenheiten, bissen sich aber ein ums andere Mal am Peitinger Schlussmann Martin Ullsperger die Zähne aus. Die mitgereisten Stuttgarter Fans fragten sich wohl schon, wie lange ihr Team noch ohne Torerfolg bleiben sollte. Diese Frage wurde zu Beginn des Schlussabschnitts rasch beantwortet. Verteidiger Jeff White fasste sich ein Herz und brachte die Wizards mit zwei schön herausgespielten Treffern in der 43. und 45. Minute zurück ins Spiel. Nun wurden die Württemberger deutlich stärker und das Spiele hätte auch zu ihren Gunsten kippen können, Chancen waren jedenfalls genügend vorhanden. Dass es dazu nicht kam, lag an Thomas Meier. Der Stürmer erzielte nur 42 Sekunden nach dem Ausgleich die neuerliche Führung für Peiting (47.). Von diesem Schock sollten sich die Wizards nicht mehr erholen. Zwar gaben sie weiterhin alles und drängten auf den Ausgleich, dieser gelang ihnen jedoch trotz guter Möglichkeiten nicht mehr. Statt dessen mussten sie noch einen Gegentreffer hinnehmen, als Peitings Klaus Müller in der 52. Minute den 4:2-Endstand erzielte. Georg Kink, Coach des EC Peiting, freute sich anschließend über den Heimsieg. "Stuttgart hat uns das Leben schwer gemacht. Wenn wir komplett sind, sind wir sehr ausgeglichen, so sind wir heute auch aufgetreten. Wir müssen noch disziplinierter werden, aber ich bin zunächst einmal froh über die drei Punkte." Sein Stuttgarter Kollege Wilbert Duszenko haderte nach Spielschluss mit der mangelnden Cleverness seiner Cracks: "Die Zuschauer haben heute sicher ein interessantes Spiel gesehen, doch wir haben erst im letzten Drittel alles auf eine Karte gesetzt und sind dann mit dem Ausgleich belohnt worden. Leider sind wir noch nicht clever genug, um solche Spiele für uns zu entscheiden."

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