Niederlage in Rostock

"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz
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Mit 1:5 (1:2, 0:2, 0:1) verloren heute Abend die Roten Teufel Bad Nauheim ihr Auswärtsspiel in Rostock. Die Partie begann für die Gäste trotz des deutlichen Ergebnisses nicht schlecht, so hatte man schnell durch Deleurme, Jasik und Bernhardt drei gute Möglichkeiten zu verzeichnen, doch Rostocks Goalie Hippik hielt die Vorstöße der Hessen. Von Rostock war bis dahin nicht viel zu sehen, erst ein Penalty durch Vojcak sollte die erste große Möglichtkeit für die Gastgeber bringen, Torsten Schmitt im Tor der Teufel hielt den Strafstoß. Diesen Schock verdauten die Hessen binnen kürzester Zeit, als Jason Deleurme nach Vorarbeit von Anton Bauer die 0:1-Führung in der 7.Minute erzielte. Die Freude währte aber nicht allzu lange, denn nur 90 Sekunden später markierte Waldner den Ausgleich mit einem Blueliner. Als eine Strafe gegen Keven Gall nur noch drei Sekunden lief, war es Rostocks Blaha, der Schmitt mit einem Schuss durch die Schoner zur 2:1-Pausenführung für die Piranhas überwinden konnte.

Auch im Mittelabschnitt präsentierten sich die Gäste zu Beginn durchaus ebenbürtig, allerdings fehlte wie in den letzten Partien gesehen die Durchschlagskraft nach vorne. Stattdessen nutzten die Piranhas einen Konter durch Koubenski (26.), was den Spielverlauf nicht unbedingt wiederspiegelte, zumal die Gäste gleich vier Mal Powerplay spielen konnten. Nauheim kämpfte und kam zu Chancen wie z.B. der Pfostenschuss von Baum in der 33.Spielminute. Treffer erzielte jedoch nur der Gegner, und ausgerechnet bei Überzahl der Teufel war Rostocks Torjäger Bartanus in der 37.Minute zur Stelle und markierte das 4:1 für die Hausherren.

Endgültig gelaufen war das Spiel zu Beginn des letzten Abschnittes, als nach einem Wechselfehler sowie einer Attacke von Torsten Schmitt zwei Nauheimer auf der Strafbank saßen, was Bartanus zum 5:1 nutzen konnte. Diese vier Tore konnten die Hausherren nun sicher verteidigen, so dass der Sieg der Rostocker zu keiner Zeit mehr gefährdet war. Bitter war für die Wetterauer, dass man trotz des deutlichen Resultats das Match dennoch über weite Strecken ausgeglichen gestalten konnte. Letztendlich fehlt zum einen im Angriff derzeit die Durchschklagskraft, während man hinten anfällig für Strafzeiten und damit für Gegentore ist. Dieses gilt es im anstehenden Heimspiel am Dienstag gegen Deggendorf (Beginn 19.30 Uhr) abzustellen, zumal nun die Partien folgen, in denen man mit Punkte für die Mittelhessen rechnet.