Neuwied: Bären voll im Soll

Bären basteln am personellen FeinschliffBären basteln am personellen Feinschliff
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Nach dem 7:1 Sieg des SC Mittelrhein-Neuwied (3:0/3:1/1:0)

gegen die Eisbären Juniors Berlin und dem damit verbundenen Sechs –Punkte -

Wochenende sind die Bären in der Meisterrunde voll im Soll.

Die Gäste aus der Hauptstadt sind zunächst sehr gut in das

Spiel gestartet und es dauerte etwa 10 Minuten, ehe die Bären ihr Spielsystem

gefunden hatten – und das sofort entscheidend. Zwischen der 12. und 14.

Spielminute erzielten die Hausherren drei Tore und stellten die Weichen auf

Sieg.

Ein noch schnellerer Doppelpack binnen von 22 Sekunden ließ

die Bären im Mittelabschnitt sogar auf 5:0 davon ziehen – das Spiel war zu

diesem Zeitpunkt also längst entscheiden. Doch dann hörten die Bären auf,

Eishockey zu spielen und beschränkten sich auf das Nötigste. In dieser Phase

kamen die Jungbären zum einzigen Treffer der Partie. Kurz vor Drittelende

fasste sich Justin Davis ein Herz und netzte zum 6:1 ein.

Das Schlussdrittel war dann eigentlich nur noch ein besseres

Trainingsspiel. Berlin hatte nichts mehr entgegen zu setzen. Sehenswerter

Abschluss des Spiel war dann das tolle Tor zum 7:1 durch Moritz Schmidt.

Stimmen zum Spiel:

Fred Carroll: „Ich bin mit dem Wochenende sehr

zufrieden. Gegen Heilbronn haben wir schon klasse gespielt, aber in Ravensburg

haben wir das noch toppen können. Heute haben wir unsere Pflicht erfüllt und

sind nun für die Berliner Woche gut gerüstet.“

Jeff Tomlinson: „Das war bisher das schlechteste

Spiel meiner Mannschaft in der Meisterrunde. Aber am Dienstag beim Rückspiel

werden die Karten neu gemischt. Es werden vier Spieler aus der DEL dazu kommen

und einige Spieler von heute werden sich nicht auf dem Spielberichtsbogen

finden.“


Torfolge:

1:0 (12.) Stärk (Mulock, Davis); 2:0 (14.) Kopitz (Hergt);

3:0 (14.) Davis (Kulczynski 4-5); 4:0 (26.) Majer (Stolikowski); 5:0 (26.) Kopitz (Hrstka,

Schmidt); 5:1 (29.) Fiedler (Schenkel, Tepper); 6:1 (39.) Davis (Stärk); 7:1

(58.) Schmidt (Hergt, Kopitz)