Neuer Sturmtank für die Indians

Böse Klatsche für die IndiansBöse Klatsche für die Indians
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Knapp 190 cm, knapp 100 KG – ein Leichtgewicht ist der Neuzugang im Indians-Sturm nicht gerade. Aus der Central Hockey League wechselt Jordan Cameron an den Pferdeturm. Der unterschriebene Kontrakt des in Drayton Valley, Alberta, geborenen Kanadiers ging am Wochenende auf der Geschäftsstelle ein.

Hannover wird die erste Europa-Station von Cameron. Bislang ging er u.a. in der East Coast Hockey League für die Alaska Aces und die Wheeling Nailers auf Torejagd. Und das sehr erfolgreich. In 272 ECHL-Spielen erzielte er 174 Punkte (79 Tore, 96 Assists). In den Spielzeiten 2005/2006 und 2006/2007 kam er auf Werte von fast einem Punkt pro Spiel.

In der abgelaufenen Saison trat er in der Central Hockey League bei den Texas Brahmas an und wurde mit 77 Punkten in 71 Spielen (33 Tore, 44 Assists) bester Scorer seines Teams, dass in den Play-Offs erst im letzten Spiel den Sieg in der Northern Conference vergab.

Cameron gilt trotz seiner Körpergröße als ausgezeichneter Schlittschuhläufer und torgefährlich. Er ist verheiratet und kommt mit Frau und seinem Sohn nach Hannover. Zustande gekommen ist der Wechsel unter tatkräftiger Mithilfe seine Freundes Eric Schneider. Indians Coach Joe West nahm Cameron nach Schneiders Hinweis unter die Lupe und entschied sich schon bald für eine Verpflichtung. West: „Bei Jordan passte vieles zusammen. Er ist der Spielertyp, den ich unter Vertrag nehmen wollte. Torgefährlich, guter Techniker und dennoch durchsetzungsstark. Wie allen Spielern, die nach Europa kommen, muss man ihm eine Eingewöhnungszeit geben, aber ich bin sicher, dass wir uns mit ihm gezielt dort verstärkt haben, wo es in der letzten Saison noch nicht richtig gepasst hat. Ich erhoffe mir mit ihm mehr Effizienz vor dem Tor und beim Abschluss. Außerdem ist er ein guter Penalty-Schütze.“