Neubert und Maronese verlassen die Eisbären

Neubert und Maronese verlassen die EisbärenNeubert und Maronese verlassen die Eisbären
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Neubert geht allerdings eher unfreiwillig, denn der 21-Jährige hatte sich intensiv um ein Studium in der näheren Umgebung bemüht. Vergebens. So zieht es ihn an die Universität nach Chemnitz, wo er auch für die Wild Boys auf das Eis gehen wird. „Das ist sehr schade“, sagt Hamms Trainer Carsten Plate, „denn Karl ist ein sehr solider, junger Verteidiger. Aber wir sind eben kein Profiverein, da geht die Ausbildung vor.“ Daher wusste der Verein auch, „dass das passieren kann. Das stand auch so im Vertrag, dass er für den Fall, dass er keinen Platz in der Nähe bekommt, gehen kann und wir ihm keine Steine in den Weg legen“, erläutert Teammanager Thorsten Licht.

Maronese hingegen ging auf den Vorstand zu und bat um eine Auflösung seines Kontrakts. Der Kanadier „war aus privaten Gründen vom Kopf her nicht da“, weiß Plate aus Gesprächen mit dem 25-jährigen Verteidiger. „Er könne der Mannschaft so nicht helfen.“ Auch die Anforderungen hatte Maronese nicht so hoch eingeschätzt. „Das war von der Leistung noch nicht das, was wir uns vorgestellt und erhofft hatten. Das war noch ein bisschen zu wenig, auch für die Stellung in der Mannschaft“, räumt der Coach ein und betont, dass es „nie Probleme innerhalb des Teams gab. Vom Charakter hat er sich einwandfrei verhalten.“ Was Licht bestätigt: „Jeff ist ein Super-Typ, aber er kam halt zu der Erkenntnis, dass es nicht reicht. Jeder andere Ausländer hätte auch bei schlechter Leistung weiter die Kohle kassiert.“

Das zeigt auch die Tatsache, dass er seine Abwanderungsgedanken nicht innerhalb der Truppe preisgab, um die Konzentration nicht von den Partien gegen Geleen (2:4 und 5:3) zu lenken. „Umso mehr freut es mich, dass Jeff sich mit einem Sieg verabschieden konnte“, sagt der Eisbären-Coach. Maronese geht zunächst zu seinem Ex-Club EHC Timmendorfer Strand zurück, „wo es familiärer zugeht“ (Licht). „Da hat er viele Freunde und wird sich dort wohl wohler fühlen. Ich hoffe für ihn, dass es dort besser klappt“, so Plate. Die Suche nach neuen Defensivakteuren läuft indes auf Hochtouren. „Wir haben die Fühler schon ausgestreckt“, erläutert der Teammanager. „Auf jeden Fall ein Ausländer“ soll es sein, und Licht kündigte bereits an, in den kommenden Tagen ein „ernstes Gespräch“ mit einem potenziellen Kandidaten zu führen. Und Plate hofft, auch für Neubert Ersatz zu finden. „Das wird aber relativ schwer“, weiß er, „denn alles, was jung und talentiert ist, steht in der Regel schon unter Vertrag.“

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