Nauheimer Kantersieg in Herne

Nauheimer Kantersieg in HerneNauheimer Kantersieg in Herne
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Die Grundlage hierzu legten die Kurstädter im ersten Abschnitt, der wohl zum besten gehört, was man in dieser Liga bislang von den Wetterauern sehen konnte. Die Gäste legten los wie die Feuerwehr und wollten der Liga offenkundig zeigen, dass die Punktabzüge keine Wirkung hinterlassen haben: Nach nur 58 Sekunden traf Igor Filobok bereits zum 1:0 für die Hessen, die auch in der Folgezeit den Ton am Gysenberg angaben. Im Powerplay scheiterten Piwowarczyk und Gare (traf nur den Außenpfosten), ehe Baum in der elften Minute das 2:0 für die Kurstädter markierte. Von den Crusaders war so gut wie nichts zu sehen, während die Gäste das wohl beste Drittel der gesamten Spielzeit zelebrierten. Höhepunkt waren zwei weitere Treffer jeweils mit einem Mann weniger auf dem Eis: als Althenn in der 13.Minute in der Kühlbox saß, passte Schwab in den Lauf von Lanny Gare, der Lüttges im Kasten der Herner keine Chance beim 3:0 ließ. In der 17.Minute musste Jan Barta zwei Minuten wegen eines hohen Stocks verbüßen, doch auch diese Unterzahl wandelte Althenn nach tollem Pass von Baldys in einen Treffer zur 4:0-Pausenführung für die Wetterauer vor gut 850 Fans, von denen knapp 50 aus Bad Nauheim mitreisten, um.
Die Hessen blieben auch im Mittelabschnitt spielbestimmend, allerdings schraubte man einen Gang zurück ob des deutlichen Spielstandes und angesichts des schweren Heimspiels am Sonntag gegen Essen. Man verlor aber zu keiner Zeit die Kontrolle über das Spielgeschehen, so dass sich die Herner immer wieder festbissen an der gut gestaffelten Bad Nauheimer Defensive. Insgesamt tat sich aber nicht allzu viel in der ersten Hälfte des zweiten Drittels, erst danach zogen die Gäste wieder mehr die Zügel an. Folge waren zwei Riesenchancen durch Gare und Barta in der 31.Spielminute, beide verzogen jeweils nur knapp. Als die Hessen dem fünften Treffer nahe waren, zog Hernes Hanke einfach mal ab, und dessen Schuss wurde von einem Bad Nauheimer Verteidiger unhaltbar zum ersten Tor der Gastgeber in der 34.Minute abgefälscht. Dieses nahmen die Badestädter zum Anlass, wieder vermehrt Druck in Richtung Lüttges auszuüben. Eine Unachtsamkeit der HEV-Abwehr nutzte dementsprechend Jan Barta in der 40.Spielminute zur 5:1-Pausenführung für die Bad Nauheimer, die fast nach Belieben das Match kontrollierten.
Kein anderes Bild im Schlussabschnitt: die Roten Teufel dominierten, während die Herner nur reagieren konnten. In der 43.Minute setzte Lanny Gare einem fast schon verlorenen Puck nach und eroberte sich das Hartgummi vorbildlich zurück, seinen Pass auf Barta nutzte dieser zu einer millimetergenauen Vorlage auf Tobias Schwab, der zum 6:1 für die Gäste einnetzte. Seine erneut grandiose Leistung krönte Kyle Piwowarczyk schließlich in der 48.Minute mit einem Treffer nach Vorlage von Filobok zum 7:1 für die Roten Teufel, die bereits in den letzten beiden Spielen mit zwei 8:1-Siegen in Ratingen und gegen Unna ihre außergewöhnliche Klasse unter Beweis stellten. Die mitgereisten EC-Fans skandierten dementsprechend und folgerichtig "Hier regiert der ECN". Der Kanadier war es dann auch, der das 8:1 in der 55.Minute im Powerplay besorgte, als er einen Schuss in den Winkel antäuschte und stattdessen Lüttges eiskalt mit einem Flachschuss überwand. Ob dieses deutlichen Spielstandes bekamen auch die beiden Krefelder Förderlizenzspieler, Andreas Pauli und Marc Schaub, ihre Eiszeiten und zeigten hierbei sehr gute Ansätze.
Mit jenem eindrucksvollen Resultat legen die Kurstädter somit den Grundstein für ein echtes Spitzenspiel am Sonntag zuhause gegen die Moskitos Essen (Spielbeginn 19 Uhr). Zu diesem Match erwarten die Verantwortlichen ein volles Colonel-Knight-Stadion gegen den Finalgegner von 1999. Tore: 0:1 (0:58) Filobok (Weibler, Piwowarczyk), 0:2 (10:39) Baum (Piwowarczyk, Schwab/5-4), 0:3 (11:25) Gare (Schwab/4-5), 0:4 (16:11) Althenn (Baldys, Cardona/4-5), 1:4 (33:29) Hanke, 1:5 (39:31) Barta (Gare), 1:6 (42:40) Schwab (Barta, Gare), 1:7 (47:33) Piwowarczyk (Filobok), 1:8 (54:05) Piwowarczyk (Weibler/5-4). Strafen: Herne 10, Bad Nauheim 14 + 10 (Althenn). Zuschauer: 850.

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