Nauheim unterlieg im Spitzenspiel

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Von der ersten Minute an war es das erwartete Kampfspiel: Die Partie war geprägt von vielen Zweikämpfen, und es gab kaum einmal ein Durchkommen vor das gegnerische Tor. Dennoch legten die Gäste in der dritten Minute durch Kevin Thau nach einem kapitalen Fehler von Christian Franz auf 1:0 vor. Beim Schuss des Dortmunders war Markus Keller zudem die Sicht verdeckt. Die Roten Teufel waren bemüht und hatten die größeren Spielanteile. Die EHC-Abwehr stand aber sehr sicher und ließ kaum einmal Schüsse zu. Sogar eine zweiminütige Zwei-Mann-Überzahl der Kurstädter brachten nichts Zählbares, da die Elche mit großer Laufbereitschaft stets zur Stelle waren. Dennoch gelang den Gastgebern der Ausgleich: als in der 17. Minute Jan Barta statt an die blaue Linie zu passen auf das Tor mit einem Drehschuss abzog, landete das Hartgummi zur Überraschung von Boris Ackers im Netz. Doch nur 54 Sekunden später klingelte es nach einem 3:2-Konter durch Hördler wieder auf der anderen Seite, als der Angreifer alle Optionen offen hatte. Die Hausherren schwammen plötzlich, und Dortmund legte nach: in Überzahl markierte Schweiger nach einem Stellungsfehler von Oliver Bernhardt und einem langen Pass von Kreuzmann die 3:1-Pausenführung für die Westfalen.

Der Mittelabschnitt begann mit einer erneuten doppelten Überzahl der Hausherren, doch nach einem Abspielfehler war es Dortmunds Hördler, der mit einem Break hätte auf 4:1 erhöhen können. Markus Keller hielt seinen Alleingang aber souverän. In der 22. Minute dann endlich wieder Torjubel bei den Gastgebern: Manuel Weibler zog in Überzahl ab, das Hartgummi landete unter der Latte zum 2:3-Anschlusstreffer. Die Roten Teufel bekamen das Spiel immer besser in den Griff und verlagerten das Spielgeschehen zunehmend in das Dortmunder Drittel. Hier stellte sich aber Boris Ackers als der große Rückhalt seines Teams heraus, der frühere Teufel entschärfte vor allem in Unterzahl immer wieder Chancen der Kurstädter. Der Schlussmann hatte in der 30. Minute aber auch das Glück des Tüchtigen, als Christian Franz mit einem Blueliner lediglich den Pfosten des Dortmunder Gestänges traf. Weiteres Pech kam hinzu, als die Roten Teufel mehrfach die freie Scheibe einfach nicht an Ackers vorbeibefördern konnten, weil immer wieder entweder ein Schläger oder ein Schlittschuh dazwischen war. Die Elche setzten ihrerseits den Schlusspunkt in diesen zweiten 20 Minuten, als Kevin Lavallee exakt eine Sekunde vor dem Pausenpfiff mit einen seiner gefürchteten Alleingänge an Keller scheiterte.

Im letzten Drittel kamen mit einem Paukenschlag wieder zurück auf das Eis, als Ziolkowski im Alleingang Keller prüfte. Die Roten Teufel mussten das Risiko und den Druck erhöhen, was die clever agierenden Dortmunder in der 46. Minute durch Breiter nach einem Fehler der EC-Hintermannschaft zum vorentscheidenden 2:4 nutzten. Die Gastgeber versuchten zwar nochmal alles und hatten erneut Pech, als Piwowarczyk in der 54. Minute nur den Pfosten traf. AAuch Gare und Schwab schafften es zwei Minuten später nicht, den stark haltenden Boris Ackers zu überwinden. Am Ende lief deb Hausherren die Zeit davon, so dass die Elche nicht unverdient die Zähler in diesem erwartet engen Match mit nach Hause nehmen.

Tore: 0:1 (2:38) Thau, 1:1 (16:47) Barta, 1:2 (17:41) Hördler (Schweiger, Kirschbauer), 1:3 (19:19) Schweiger (Kreuzmann/5-4), 2:3 (21:27) Weibler (Gare/5-4), 2:4 (45:18) Breiter (Kreuzmann). Strafen: Bad Nauheim 14, Dortmund 22 + 10 (Ackers). Zuschauer: 1749.

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