Nauheim schlägt sich gut

Nauheim schlägt sich gutNauheim schlägt sich gut
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Die Kurstädter, die gestern bereits an die Elbe anreisten, benötigten einige Minuten, ehe sie in die Partie kamen. Dresden, das sich schon seit mehreren Wochen in der Vorbereitung befindet, nutzte diese Anlaufschwierigkeiten und netzte durch Henry Martens in der 4.Minute auf 1:0 im Powerplay für die Eislöwen ein, als ein Pass vor den Kasten von Markus Keller abgefälscht wurde und so dem Dresdner Stürmer die Chance ermöglichte. Der Treffer gab den Hausherren Sicherheit, während die Wetterauer zunächst auf Absicherung des eigenen Tores bedacht waren. Aber immer wieder setzten die Carroll-Schützlinge Nadelstiche in Form von Kontern vor allem durch die schnellen Kevin Lavallee und Lanny Gare, hochkarätige Torchancen ergaben sich allerdings eher weniger. Auf der anderen Seite konnte Keller mit einigen Paraden glänzen und hielt seinem Team somit das knappe Pausenresultat.

Mit Beginn des Mittelabschnittes schienen sich die Gäste auf das Spiel der Eislöwen eingestimmt zu haben, denn nun waren sie wesentlich präsenter und machten ihrerseits Druck. Auffallend war das gut funktionierende Forechecking der Roten Teufel, das den Gastgebern sichtlich missfiel. Somit wurden die Schüsse auf Markus Keller immer weniger, und als bei den Dresdnern ein Akteur auf der Strafbank weilte, war es EC-Kapitän Lanny Gare, der in der 29.Minute einen Rebound von Eislöwen-Goalie Briggs eiskalt zum verdienten 1:1-Ausgleich verwandelte. Die Gäste wurden nun immer mutiger und wollten mehr, doch die clever spielenden Eislöwen nutzten den Vorwärtsdrang der Hessen: in der 34.Minute hatte Iberer freie Schussbahn und setzte einen Gewaltschuss unhaltbar unter die Latte zum 2:1. Die Hausherren waren nun wieder am Drücker und konnten noch vor der zweiten Pause durch Mücke den dritten Treffer nach einer schnellen Kombination markieren, was gleichzeitig den zweiten Pausenstand bedeutete.

Wer nun dachte, dass die Sachsen leichtes Spiel haben würden, der sah sich getäuscht: die Hessen waren engagiert und ließen die Eislöwen kaum zur Entfaltung kommen. Lohn hierfür war der Anschlusstreffer durch den agilen Kevin Lavallee in der 44.Minute, als der Kanadier nach einem Schuss von Juniorenspieler Dominik Börngen ganz frei vor Briggs stand und unter dem Jubel der gut 40 mitgereisten EC-Fans den Rebound einnetzte. Die Roten Teufel blieben auch in der Folgezeit dran am Zweitligisten, dem nicht allzu viel gegen gut stehende Kurstädter einfiel. Man neutralisierte sich aber vielmehr in diesem Schlussabschnitt, so dass die ganz großen Chancen hüben wie drüben nicht mehr zu sehen waren. Somit blieb es unter dem Strich bei einem knappen 2:3, was mehr als eine Rehabilitierung nach dem 0:7 vom Freitag in Duisburg darstellt, nachdem man immerhin ein Drittel gegen den Bundesligisten für sich entscheiden konnte. Bereits am kommenden Freitag, den 16. September 2011 ab 19.30 Uhr können die Roten Teufel im Rückspiel vor eigenem Publikum (dieses Match wird ist erste Heimspiel der neuen Saison) die heutige Leistung wiederholen und vielleicht ist dann ja ein Erfolg gegen die Sachsen möglich.

Tore: 1:0 (3:36) Martens (Boisvert/5-4), 1:1 (28:49) Gare (Maaßen, Weibler/5-4), 2:1 (33:19) Iberer (Pietsch), 3:1 (35:02) Mücke (N.Martens, Becker), 3:2 (44:41) Lavallee (Börngen, Gare). Strafen: Dresden 8, Bad Nauheim 10. Zuschauer: 3444.


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