Nauheim bleibt Tabellenführer

"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz
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Was für ein Spiel im Bad Nauheimer Colonel-Knight-Stadion: Mit 5:2 (0:0, 4:2, 1:0) besiegten die Roten Teufel den Topfavoriten Hannover Indians, wodurch die Hessen Tabellenführer der Oberliga Nord nach dem ersten Spielwochenende bleiben. Und dieser Sieg war mehr als verdient für das Team von Fred Carroll: „Wir haben viel Tempo gemacht und den Gegner mit unseren zwei Unterzahltoren im Mittelabschnitt den Wind aus den Segeln genommen. So schön wie das ist, aber es sind erst zwei von 56 Spielen gespielt. Die Jungs können heute ein wenig feiern, aber Dienstagabend geht es mit den Vorbereitungen auf das Spiel am Freitag gegen Rostock weiter“, tritt der Kanadier ein wenig auf die Euphoriebremse. Sein Gegenüber, der Hannoveraner Trainer Joe West, war voll des Lobes über den Gegner: „Bad Nauheim hat den Sieg gewollt und hat dafür gekämpft. Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht, aber Bad Nauheim war einfach bissiger. Über die Roten Teufel wird man in dieser Saison noch einiges zu berichten haben.“

Hannover begann mit viel Druck, aber die Hessen hielten gut dagegen. Ab der zweiten Hälfte des ersten Abschnittes war das Spielgeschehen ausgeglichen, Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Dies sollte sich im Mittelabschnitt auch Dank einiger Strafzeiten ändern. Zwei Mal Hare (22., 24.) bei einem Gegentor von Chamberlain sorgten für ein 2:1 nach der Hälfte der Spielzeit. Gerbig in Unterzahl sowie Gogulla im Powerplay legten für die Teufel vor, zwischenzeitlich erzielte Doyle das 3:2, das die Hausherren aber bemerkenswert gut wegsteckten. Überhaupt kämpften die Kurstädter um jeden Puck und um jeden Zentimeter Eis, darüber hinaus schienen sie mental wacher zu sein als die Niedersachsen. Auch im letzten Abschnitt ließen sie nichts anbrennen und verteidigten clever gegen ideenlos anrennende Indians. Nach Baldys' Treffer zum 5:2 in der 50.Minute war das Match vorentschieden, denn auch in der Folgezeit beherrschten die Wetterauer das Geschehen. Man hatte anschließend nie den Eindruck, dass da noch etwas passieren würde, so dass dieser Erfolg vollends verdient eingefahren wurde. Nun ist es am Team, diesen Eindruck, den man vor über 1100 Zuschauern hinterließ, am Freitag im Heimspiel gegen Rostock zu bestätigen.

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