Nauheim bleibt in der Erfolgsspur

"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz
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Die Roten Teufel Bad Nauheim sind weiterhin auf der Erfolgsspur. Auch das dritte Auswärtsspiel in Folge gewannen die Hessen, die nach den Siegen in Deggendorf und Bad Tölz mit 5:3 (1:1, 4:2, 0:0) beim EV Füssen die Oberhand behielten. Durch diesen wichtigen Erfolg erspielten sich die Kurstädter nicht nur drei Punkte, sondern - in der Tennissprache gesprochen - auch einen wichtigen Spielball, denn am Sonntag erwarten sie nun zuhause die Starbulls aus Rosenheim, die heute Abend die bis dahin punktgleichen Landsberger trotz eines 0:2-Rückstandes mit 3:2 besiegten. Mit einem Erfolg gegen den SBR könnte man somit einen richtig spannenden Dreikampf zwischen dem EC (aktuell 42 Punkte), den Landsbergern (43) sowie den Rosenheimern (46) um Platz vier eröffnen, so dass den Kurstädtern ein spannendes und gleichzeitig wichtiges Heimspiel am Sonntag ins Haus steht.

Die Gäste begannen vom ersten Bully an konzentriert und ergebnisorientiert. Man wusste, dass die Hausherren kommen mussten, nachdem diese als Tabellenletzter bereits sieben Punkte Rückstand auf einen Playoff-Platz hatten. Man wartete ab, wie die Leoparden agieren würden, um zunächst aus einer sicheren Abwehr heraus zu agieren. Dieses funktionierte vorbildlich, und ab der fünften Spielminute übernahmen anschließend die Roten Teufel das Geschehen. Den ersten richtig gefährlichen Gäste-Angriff verwandelte dann auch gleich Sven Breiter zur 1:0-Führung mit dem 100. Saisontor für die Wetterauer, die anschließend versuchten nachzusetzen. In diese Phase hinein markierte Füssens Eric Nadeau den etwas glücklichen Ausgleich, als die Teufel einen Moment lang nicht konsequent agierten. Schnell fand mal aber zurück in die Spur, was Lanny Gare in der 17.Minute mit einem Powerplay-Tor (Mayr saß für Füssen auf der Strafbank) zur 2:1-Pausenführung nutzte.

Das in der Vergangenheit so oft kritisierte Überzahlspiel war es auch, das nach nur 30 Sekunden im zweiten Abschnitt das 3:1 für die Gäste brachte. Füssens Torhüter Irrgang erhielt wegen Spielverzögerung in der letzten Minute des ersten Drittels eine Strafe, die Kevin Richardson mit einem Treffer bestrafte. Nun lief es wie aus einem Guss für die Mannen von EC-Coach Fred Carroll: Gare in der 28. und Althenn in der 34. Minute schraubten das Ergebnis gar auf ein 5:1 für die Roten Teufel in die Höhe. War man damit wohl hochzufrieden und ließ die Konzentration dadurch schwinden, waren es Füssens Friedl und der Ex-Teufel Lavallee, die innerhalb von nur 26 Sekunden in der 37.Minute mit einem Doppelschlag das bereits entschieden zu sein scheinende Match nach 40 Minuten nochmal offener gestalteten.

Im letzten Drittel warteten die Gäste auf die sich bietende Chance, die das Match endgültig entscheiden würde. Zunächst musste man aber zwei Unterzahlsituationen schadlos überstehen, nach denen es vornehmlich darum ging, die Zwei-Tore-Führung zu verteidigen. Man stand hinten absolut sicher und ließ kaum Szenen für die Allgäuer zu, denen die Zeit trotz Angriffsbemühungen immer mehr davon lief. Am Ende brachten die Hessen das Ergebnis aber sicher über die 60-Minuten-Marke, so dass unter dem Strich drei absolut wichtige Punkte zu Buche stehen, die die Roten Teufel endgültig wieder zurück in den Kampf um den vierten Platz bringen und deutlich machen, dass man die sportliche Talsohle durchschritten hat. „Wir sind gut ins Spiel reingekommen. Erst nach dem 5:1 haben wir aufgehört zu spielen und haben den Zug zum Tor vermissen lassen. Im dritten Drittel ging es für uns somit darum, die Schüsse zu blocken, was uns gut gelungen ist“, sagte Fred Carroll nach dem Schlusspfiff. Sein Pendant Georg Holzmann zur Partie: „Wir hatten uns einiges vorgenommen, aber Nauheim war anfangs einfach einen Schritt schneller. Anschließend haben wir wie in der ganzen Saison Geschenke verteilt, so dass wir gegen ein solches Team wie Bad Nauheim nicht mehr zurückkommen können. Wir haben heute einfach zu spät angefangen, den notwendigen Siegeswillen zu zeigen.“

Tore: 0:1 (9:04) Breiter (Richardson, Gare), 1:1 (12:23) Nadeau (Preston, Helmbrecht), 1:2 (16:03) Gare (Piwowarczyk, Schwab/5-4), 1:3 (20:30) Richardson (Piwowarczyk, Gare/5-4), 1:4 (27:43) Gare (Baum), 1:5 (33:14) Althenn (Baldys), 2:5 (36:33) Friedl (Naumann), 3:5 (36:59) Lavallee (Eickmann, Preston). Strafen: Füssen 6, Bad Nauheim 10. Zuschauer: 534.

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Oberliga Nord Hauptrunde

Freitag 21.01.2022
Icefighters Leipzig Leipzig
3 : 2
EG Diez-Limburg Limburg
Black Dragons Erfurt Erfurt
9 : 4
ESC Moskitos Essen Essen
Hannover Scorpions Scorpions
4 : 0
Hammer Eisbären Hamm
Herner EV Herne
5 : 4
Tilburg Trappers Trappers
Saale Bulls Halle Halle
6 : 2
Crocodiles Hamburg Hamburg
Rostock Piranhas Rostock
1 : 4
Hannover Indians Indians
Herforder EV Herford
- : -
EG Diez-Limburg Limburg
Sonntag 23.01.2022
Tilburg Trappers Trappers
- : -
Hannover Scorpions Scorpions
Crocodiles Hamburg Hamburg
- : -
Herner EV Herne
Icefighters Leipzig Leipzig
- : -
Rostock Piranhas Rostock
Hammer Eisbären Hamm
- : -
Black Dragons Erfurt Erfurt
ESC Moskitos Essen Essen
- : -
Krefelder EV Krefeld
EG Diez-Limburg Limburg
- : -
Saale Bulls Halle Halle
Hannover Indians Indians
- : -
Herforder EV Herford