Nauheim besiegt Olofström

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Ein durchaus interessantes und kampfbetont geführtes Testspiel gegen den schwedischen Drittligisten Olofström IK sahen die gut 600 Fans im Bad Nauheimer Colonel-Knight-Stadion. Am Ende siegten die Gastgeber, die Roten Teufel Bad Nauhei mit 7:5 (2:1, 3:3, 2:1).

Warum Olofström gestern Abend in Heilbronn mit 4:3 nach Penaltyschießen gewann, das zeigten sie vor allem in den ersten acht Minuten des heutigen Spiels. Die Hausherren kamen zunächst so gut wie gar nicht vor das Gehäuse der Nord-Europäer, während Simon Skoog in der sechsten Minute ein Powerplay für die Steelers zum 0:1 verwandelte. Erst mit dem Überzahltor von Alexander Baum in der zehnten Minute kamen die Hessen besser in die Partie, in der Schwab nach einem Torwartfehler auf 2:1 (16.) noch vor der ersten Pause erhöhte.

Erneut im Powerplay legte Gerbig in der 22.Minute auf 3:1 vor, dem Svensson nach einem feinen Pass von Nilsson prompt das 3:2 folgen ließ. Es war ein offensiv geführtes Spiel, in dem sich beide Seiten auf das Spiel nach vorne, was zu Kontern für den Gegner einlud, orientierten. Wieder mit einem Mann mehr auf dem Eis legte Lavallee in der 28. Minute dem Goalie die Scheibe ins Netz, aber gerade als eine Zwei-Mann-Unterzahl der Kurstädter vorüber war, traf Bejmar für die Schweden zum 4:3-Anschluss. Dadurch blieb die Paarung spannend und sorgte so vor allem auf Seiten der Gäste für Motivation. Allerdings konnte kaum einmal bei numerischem Spieler-Gleichstand agiert werden, denn stets waren hüben oder drüben Akteure auf der Strafbank. Zunächst profitierten wieder die Gastgeber von dieser Tatsache, als Hare mit einem Schuss unter die Latte im Powerplay traf, aber sogleich hatten die Gastgeber wieder zwei Mann in der Kühlbox, was Nilsson zum 5:4-Anschlusstreffer nutzte.

Schrecksekunde nach Wiederbeginn im letzten Abschnitt: Christan Franz und Dennis Cardona stoppten Olofströms Angreifer Ryan McLeod regelwidrig, so dass dieser unglücklich mit Nauheims sehr gut disponiertem Goalie Daniel Wrobel zusammenprallte. Die Unparteiische entschied sofort auf Penalty, während Wrobel am Knie behandelt werden musste. Glücklicherweise konnte der ehemalige Essener weitermachen und hielt sodann auch gleich den Strafschuss von McLeod. Zur unglücklichen Figur mauserte sich anschließend der auffällig agierende Sven Gerbig, der zunächst in der 45. Minute eine umstrittene Straftzeit kassierte, in Folge derer Jönsson den 5:5-Ausgleich markieren konnte. Nur eine Minute später prallte Gerbig unabsichtlich mit David Nilsson zusammen, und der hohe Stock von Gerbig verletzte den Schweden im Gesicht. Die regelkonforme Strafe lautete auf 5+Spieldauer, so dass die Hausherren plötzlich Gefahr liefen, das Spiel aus der Hand zu geben. Man überstand aber Dank einer konzentrierten Abwehrarbeit diese Situation und konnte seinerseits nach Ablauf der Strafe durch Barta auf 6:5 in Front gehen. Als die Gäste kurz vor Spielende den Goalie vom Eis nahmen, war Kevin Lavallee durch, wurde aber regelwidrig von einem schwedischen Verteidiger daran gehindert, ins leere Tor zu schießen. Die Scheibe ging zwar am Kasten vorbei, aber die Schiedsrichterin entschied regelkonform auf technisches Tor.

Tore: 0:1 (5:18) Skoog (Nilsson/5-4), 1:1 (9:42) Baum (Lavallee, Hare/5-4), 2:1 (15:22) Schwab, 3:1 (21:33) Gerbig (Baum, Hare/5-4), 3:2 (23:24) Svensson (Nilsson, Bejmar), 4:2 (27:18) Lavallee (Gare, Eade/5-4), 4:3 (30:05) Bejmar (Przepiorka/5-4), 5:3 (34:26) Hare (Gerbig/5-4), 5:4 (36:54) Nilsson (4-3), 5:5 (46:03) Jönsson (McLeod/5-4), 6:5 (54:00) Barta (Gare, Baldys), 7:5 (59:46) Lavallee (technisches Tor). Strafen: Bad Nauheim 26 + 10 (Eade) + 5 + Spieldauer (Gerbig), Olofström 30 + 10 (Przepiorka). Zuschauer: 600.


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