Nachlese zum Spiel der Starbulls in Füssen

Rote Laterne in Füssen gelassenRote Laterne in Füssen gelassen
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Zu den Vorkommnissen im Spiel des EV Füssen gegen die Starbulls Rosenheim bezieht der SBR in einer Pressemitteilung wie folgt Stellung:

„Aufgrund der Tatsache, dass von Füssener Seite gegen die Starbulls Stimmung gemacht wird, gegen Gabriel Krüger eine völlig überzogene Sperre von zehn Spielen beantragt wurde, wird hier die Lage aus Rosenheimer Sicht dargestellt.

Folgendes schilderte Trainer Ron Chyzowski: Beim Check von Gabriel Krüger handelte es sich um einen harten Check an der Grenze, der einen jungen, unerfahrenen Spieler traf. Solche Checks mussten im Laufe der Saison schon häufiger junge Spieler einstecken, wie z.B. Kevin Kraxner, der nach einem Check in Bad Tölz ebenfalls bewusstlos war und nicht mehr wusste, wie er in die Kabine kam bzw. wie der Spielstand war. Der Check von Krüger war garantiert unabsichtlich, der Schläger war nicht im Spiel, er hat den Füssener Spieler mit dem Oberarm getroffen. Es kann nicht sein, dass ein Schiedsrichter unserem Kapitän sagt, dass eine Spieldauerdisziplinarstrafe ausgesprochen wird. Nachdem in der vorgezogenen Drittelpause die Schiedsrichterkabine mit mehreren Leuten gefüllt war, hieß es plötzlich Matchstrafe. Im Zusatzbericht der Schiedsrichter wurden die Tatsachen verdreht, die wahrscheinlich durch die beiden obersten Kontrollausschussmitglieder (einer kommt aus Füssen, der andere machte in Füssen Urlaub) beeinflusst wurden. Später wurde einem Rosenheimer von einem Füssener Spieler sogar mitgeteilt, dass der verletzte Stürmer Florian Häfele lediglich mit drei Stichen an der Oberlippe genäht wurde. Vom Verdacht des Kieferbruchs (wie von Füssener Seite vermutet wurde) kann überhaupt keine Rede sein. Es sollte auch mal erwähnt werden, dass die anderen beiden Spieler (Nadeau und Schneider) ohne Rosenheimer Einwirkung verletzt wurden.

Als absolute Fehlbehauptung wird von Ron Chyzowski die in der Füssener Presse berichteten tätlichen Entgleisungen der Rosenheimer Spieler gegenüber Füssens geschäftsführendem Vorsitzenden Jürg Tiedge eingestuft: „Dieser Herr Tiedge steht immer an der Bande und schreit ins Spiel rein. Das wäre ungefähr so, wie wenn unser Vorstand Herr Graue an der Bande stehen würde und mit seinen Rufen versucht, den Schiedsrichter zu beeinflussen. Wahrscheinlich war der Herr Tiedge sauer, weil er im zweiten Drittel vom Schiedsrichter vom Spielfeldrand weggeschickt wurde. Dass unsere Mannschaft von Zuschauern über unserer Bank beschimpft und sogar bespuckt wurden, muss auch mal gesagt werden. Von meiner Mannschaft hat niemand den Füssener Vorsitzenden tätlich angegriffen.“ (Ende der Pressemitteilung).

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