München: Lockt der Topfavorit die Zuschauer ins Stadion?

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Zwei Niederlagen mit jeweils sieben Gegentreffer musste der EHC München am vergangenen Wochenende hinnehmen. Richtig gestört hat sich daran niemand. Eher verwundert war man, dass die Schützlinge von Michael Eibl nach vier Siegen in Folge gegen Ravensburg und in der Lausitz derart unter die Räder kamen. Scheinbar haben die Stürmer nach den torreichen Siegen der Vorwochen etwas die Pflicht ihre Verteidigerkollegen nachhaltig zu unterstützen, vergessen. Die Ausgangsposition auf einen Playoff Platz, der zum Heimrecht berechtigt, ist indes immer noch annähernd so gut wie vor den Niederlagen. Dass dieses angestrebte Heimrecht für den EHC München durchaus einen Vorteil darstellen würde, zeigt die Bilanz. Die Niederlage gegen Ravensburg war die erste nach regulärer Spielzeit in dieser Saison. Am Freitag kommt mit dem REV Bremerhaven der selbsternannte Topfavorit ans Oberwiesenfeld. Nach relativ beeindruckender Vorrunde, stockte der Motor der Fischtown Pinguins jüngst etwas. Lediglich acht Punkte konnten aus den bisherigen sechs Partien eingefahren werden. Zu wenig für eine Mannschaft, die gespickt ist mit Spielern, die nahezu allesamt höherklassig spielen könnten. Auf die Zuverlässigkeit in Person müssen die Norddeutschen verzichten. Keeper Markus Hättinen verlor am vergangenen Sonntag nach dem Last-Minute-Treffer der Schweinfurter etwas die Contenance und wurde nach Abpfiff mit einer Spieldauerstrafe belegt. Die primäre Frage, mit der sich in München Verantwortliche und Anhänger auseinandersetzen ist die nach den ausbleibenden Zuschauern. Schon in der Vorrunde hinkte man etwas hinter den Erwartungen zurück, hoffte aber auf einen spürbaren Aufschwung in der Meisterrunde. Nach drei Heimspielen in selbiger macht sich etwas Ratlosigkeit breit. Gerade einmal 1606 Besucher konnten im Schnitt begrüßt werden. Zu wenig, will man nächstes Jahr das gleiche Niveau halten oder die Runde gar etwas ambitionierter angehen.

Völlig andere Probleme hat der EC Peiting. Nach nur zwei Siegen kämpfen die Oberbayern mit Neuwied und Dresden um den Einzug in die Playoffs. Nur einen Sieg aus vier Duellen mit dem EHC sprang in der Vorrunde heraus. Zu unterschätzen ist die Truppe von Interimstrainer Winkler jedoch keineswegs, immerhin bestanden sie in Hannover und rangen zuletzt die Neuwieder Bären nieder. Mit Michael Raubal fehlt ein wichtiger Stürmer aufgrund einer Knieverletzung. Auch wenn Sami Peltosara im Peitinger Tor einen Sahnetag erwischen sollte, müssten die Münchner bei konzentrierter Leistung als Sieger vom Eis gehen. (orab)

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