München: Ein letzter kleiner Farbtupfer zum Ende der Einspielphase

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Vergleiche zwischen München und Rosenheim beinhalten meist ein hohes Maß an Brisanz. Beide Fanlager mobilisierten sich ob der vorherrschenden Rivalität ohne fremdes Zutun. Zwar versuchten die Medienorgane stets - insbesondere in München - das Derby entsprechend hoch zu stilisieren, die Notwendigkeit indes war nicht gegeben. Am kommenden Wochenende stehen sich Blau und Grün wieder einmal gegenüber, doch das Interesse ist nicht das vergangener Tage. Nicht dass die Antiphatie der Fangruppierungen abgenommen hätte. Nein, es ist vielmehr die Tristesse der Vorrunde, welcher alle Eishockey-Fans im Bereich der Oberliga längst überdrüssig sind. Insbesondere bei den Vereinen, die seit Wochen die Qualifikation für die Meisterrunde hinter sich gebracht haben, wie es bei München und Rosenheim eben der Fall ist. In Rosenheim selbst wurde von einzelnen Gruppierungen gar zum Boykott der Begegnung aufgerufen. Wenn es für das eigene Team um Nichts mehr geht, so muss man dem ungeliebten Rivalen nicht auch noch die Kassen füllen, so der Gedanke der Initiatoren. Freilich wird eine Vielzahl des Gästeanhangs diesem Aufruf nicht folgen und die Südkurve des Münchner Eisstadions bevölkern. Doch wird die Zuschauerzahl nicht das Volumen der ersten drei Vergleiche erreichen. Denn auch auf Seiten der Gastgeber sehnt man sich nach Spannung und sportlichem Reiz, so dass der ein oder andere Gelegenheitsbesucher den Sonntag vermutlich anderweitig verbringen wird. Mit dem Hinweis auf den einer Spieldauerstrafe wegen fehlenden SBR-Kapitän Andi Schneider und die Vollzähligkeit beim EHC (mit Ausnahme von George Kink) sei der Pflicht des Journalisten Genüge getan. Einen Tag nach dem letzten Vorrundenspieltag dürften die Fans allen Ortes wesentlich gespannter sein. Da erfolgt die Veröffentlichung des Meisterrunden-Spielplans, der bereits ab dem darauffolgenden Wochenende greifen wird.

Das freitägliche Gastspiel im Königswinkel gerät zur leidigen Pflicht. Im verschneiten Füssen trifft man auf einen Gegner, der seine - wenn auch nur sehr theoretischen - Aussichten auf die Meisterrunde endgültig ad acta legen musste. Die Heimpleite gegen den Tabellenführer aus Heilbronn war gleichzeitig ein "Ja" zur Abstiegsrunde. Nicht mit dabei sein werden bei den Leoparden Pietro Vacca (Sperre) sowie Maxim Polkovnikov (Knieverletzung). Die bisherigen Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache. Zweimal 5:1 zuhause, einmal 8:0 im Allgäu - gegen keine andere Mannschaft behauptete sich der EHC mit derartiger Dominanz. Einzig realistischer Spielausgang kann daher nur ein abermaliger Erfolg der Kink-Truppe sein.

Noch einmal zurück zum bayerischen Derby. Ab diesem Tag bietet der EHC München Dauerkarten für die Meisterrunde an. Interessierte können die fünf Heimspiele für nur 39 EUR/32 EUR erm. (Stehplatz) bzw. 59 EUR/52 EUR erm. (Sitzplatz) im Paket erwerben. Mit etwas Fortune hinsichtlich der tabellarischen Endplatzierung sind auch die Starbulls in diesem Paket dabei. Dann freilich wieder mit dem gewohnten Zuschauerinteresse. (orab)


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