Mühe wurde nicht belohnt

Mühe wurde nicht belohntMühe wurde nicht belohnt
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„Die Jungs haben wirklich alles versucht, ihre Bemühungen sind aber nicht belohnt worden. Erfurt hatte im letzten Drittel und in der Verlängerung nur fünf Torschüsse und das auch noch mit fraglichen Strafen gegen uns. Ich würde mich freuen, wenn die Mannschaft in den verbleibenden Spielen noch einen Erfolg feiern kann, denn sie arbeitet wirklich hart dafür. Man kann nicht immer gewinnen, aber die Mannschaft, die in den letzten beiden Spielen auf dem Eis war, hätte es wirklich mehr als verdient gehabt. Ich bin natürlich enttäuscht mit der Punkteanzahl vom Wochenende, aber zufrieden mit der Mannschaft.“

Nach einen torlosen ersten Drittel zweier gleichwertiger Mannschaften waren die Gäste aus Erfurt durch Sean Fischer in der 23. Minute im Powerplay in Führung gegangen. Das Team von Chris Lee reagierte wie schon am Freitag geradezu wütend auf diesen Rückstand und erhöhte danach den Druck. Die Folge war zunächst der Ausgleich durch den ersten Treffer von Christian-Alexander Leers (32.). Und bis zum Drittelende dominierten die Hausherren die Gäste aus der thüringischen Landeshauptstadt. Es war eine Phase, in der die Black Dragons teilweise hilflos agierten und sich bei ihrem Schlussmann bei Kai Fischer bedanken konnten, dass nur ein weiteres Tor fiel. Und da war es wiederum war es Christian-Alexander Leers, der 36 Sekunden vor der Pausensirene nach einem Abpraller am schnellsten reagierte und die Akademiker in Führung schoss. Ein nachträgliches Geschenk hatte sich die Nummer 38 der Akademiker damit selbst gemacht, hatte er doch am Freitag erst seinen 20. Geburtstag gefeiert.

Im letzten Drittel mussten die Akademiker von den ersten acht Minuten sechs in Unterzahl agieren und schon die erste Strafzeit brachte den Ausgleich. Aus spitzem Winkel behielt Enrico Manske im Gewühl die Übersicht und schoss zum 2:2 ein (43.). Es blieb nun in den restlichen 17 Minuten der regulären Spielzeit eine Partie, in der sich beide Teams zwar mit hohem Einsatz belauerten, aber auch einen - möglicherweise entscheidenden - Fehler vermeiden wollten und somit auch beim 2:2. Gut zwei Minuten vor Ende musste Thomas Leibrandt dann noch auf die Strafbank. Eine Strafzeit mit schwerwiegenden Folgen, denn sie reichte 16 Sekunden in die Verlängerung hinein.

Und da dauerte es exakt 14 Sekunden, bis ein Schlagschuss von Sean Fischer durch Paul Klein abgefälscht wurde und im Tor von Sebastian Albrecht landete. Das Team von Chris Lee reklamierte vehement auf Schlittschuh-Tor, aber Hauptschiedsrichter Möhring gab diesen umstrittenen Treffer und damit den Zusatzpunkt nach Erfurt. Eine unglückliche Niederlage aus Sicht der Akademiker, denn beide Teams hatten sich über lange Zeit neutralisiert und in der stärksten Phase der Hausherren waren nur zwei Treffer für sie herausgesprungen. Wie heißt es so schön: „Das Glück hilft dem Tüchtigen.“ Im Wedding ist man seit gestern wohl anderer Meinung.

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