Mit halbem Bein in der Meisterrunde - Vierter Sieg mit Interimscoach

Peiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig SelbstvertrauenPeiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig Selbstvertrauen
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Nach dem hochverdienten 4:1 Erfolg über den SC Mittelrhein

im Nachholspiel steht der EC Peiting mit einem halben Bein bereits in der

Meisterrunde. Mit einem Sieg in den letzten beiden Spielen der Vorrunde am

Freitag gegen Miesbach und am Sonntag in München kann der Einzug unter die

besten Fünf endgültig fixiert werden. Den Grundstein zum Erfolg im

Sechs-Punkte Spiel gegen den direkten Konkurrenten legte der ECP im ersten

Durchgang. Mit unheimlich viel Tempo erarbeiteten sich O´Grady und Co

zahlreiche Torchancen. "Das war teilweise traumhaftes Eishockey", freute

sich Interimscoach Christian Winkler. Belohnt wurden die Hausherren für

dieses Engagement mit einer 2:0 Führung durch Treffer von Werner Kößl und

Florian Vollmer. Die Mittelrheiner, die damit noch gut bedient waren, kamen

erst im Mittelabschnitt besser ins Spiel, nachdem dort der ECP etwas

nachließ. "Da haben einige versucht für die Galerie zu spielen", ärgerte

sich Winkler. Dank eines erneut überragenden Sammi Peltosara stand bei den

Peitingern aber weiter die Null. Im Schlussdurchgang,einer insgesamt

sehenswerten Partie,machten zwei Verteidiger, Stephan Wilhelm und Robert

Dietrich, mit ihren beiden Treffen den Sieg endgültig perfekt. Der

Ehrentreffer der Gäste kurz vor Ende verhinderte danach nur noch den längst

schon überfälligen shut-out für Peltosara. Bemerkenswert am vierten Sieg

unter Interimscoach Winkler war daneben, dass die Tore erneut von den jungen

Peitinger Garde geschossen wurden.