Minimalistisch zu drei Punkten

EHC DortmundEHC Dortmund
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Allerdings entspricht dieses Ergebnis bei den Hammer Young Stars in keinster Weise dem Spielverlauf. „Meine Mannschaft belohnt sich nicht mit Toren für ihre gute Leistung. Sie geht über 60 Minuten hohes Tempo, gibt kämpferisch alles, ist diszipliniert in der Defensive und übt eine große Dominanz aus. Aber es fehlt dem jungen Team an Sicherheit bzw. Cleverness in der Chancenverwertung. Wir hätten in jedem Drittel mindestens vier Treffer erzielen müssen und der Gegner hätte sich nicht darüber beschweren können“, meinte EHC-Coach Frank Gentges nach dem Spiel.

In der Tat sahen die knapp 400 Zuschauer fast durchgehend eine angreifende Dortmunder Mannschaft und eine aufopferungsvoll verteidigende Hammer Mannschaft. Von daher war die Ausbeute von jeweils nur einem EHC-Treffer pro Drittel schon etwas mager. Nach dem 1:3 in Überzahl von Lippe Hockey Hamm in der 55. Minute schöpften die Gastgeber sogar noch einmal Mut, nahmen in der letzten halben Minute erst eine Auszeit und dann den hoch beschäftigten Torhüter Benjamin Voigt zugunsten eines sechsten Feldspielers heraus, aber eine weitere Ergebnisverbesserung wäre nun wirklich zu viel des Guten gewesen. Zur Schussstatistik der Partie befragt meinte Frank Gentges hinterher: „Für die Auswertung werde ich wohl einige Zeit brauchen.“

Vom Anpfiff an spielte sich das Geschehen zumeist im Drittel der Gastgeber ab und eine Auflistung aller Dortmunder Chancen würde jeglichen Rahmen sprengen. Bereits nach fünf Minuten stand Hamms Keeper nach Schüssen von Stephan Kreuzmann, Manuel Neumann, David Hördler sowie Michael Henk unter Dauerbelagerung. Der erste Treffer fiel dann erst in der 13. Spielminute, als Kevin Thau mit einem Alleingang die Abwehr der Gastgeber düpierte, von rechts kommend um das Tor fuhr und dann von der linken Seite einlochte. Zwei Minuten später hatte der 20-Jährige mit einem erneuten Alleingang die nächste gute Möglichkeit auf dem Schläger. Die weiteren Möglichkeiten boten sich David Burgess, Jan-Jaap Natte (sein Schuss ging an die Maske von Benjamin Voigt) sowie zweimal Martin Schweiger. Die Gastgeber hatten ihre auffälligsten Akteure in den beiden Kontingentspielern Jiri Svejda und Neil Musselwhite, die in der vierten und 17. Minute auch die beiden einzigen Chancen hatten.

Im zweiten Abschnitt änderte sich nichts, der EHC nahm sofort wieder das Heft in die Hand und in der 24. Minute war der Puck auch wieder im Hammer Gehäuse. Der sichere Hauptschiedsrichter Eugen Schmidt verweigerte aber die Anerkennung wegen Torraumabseits. Das 0:2 fiel dann vier Minuten später in Überzahl. Martin Schweiger passte von der rechten Seite vor das gegnerische Gehäuse und Sven Breiter konnte vollenden. Ein Lattentreffer in der 32. Minute verhinderte den weiteren Ergebnisausbau. Kurz darauf musste der EHC dann anderthalb Minuten eine 3:5-Unterzahl überstehen, aber die Defensive stand gut und Elche Keeper Boris Ackers ließ sich nicht überwinden. Danach gab es weitere gute Dortmunder Chancen, am 0:2-Zwischenergebis änderte sich aber nichts.

Im letzten Drittel dauerte es bis zur 52. Minute, bevor eine gelungene Kombination der dritten Reihe über Michael Henk und Alexander Preibisch das 0:3 brachte. Danach musste Boris Ackers noch einmal in der 54. Minute retten, Sekunden später war er aber beim durch Milan Vanek abgefälschten Schuss von Routinier Mark Jablonski machtlos.

Das nächste Heimspiel ist erst am kommenden Dienstag, 5. Oktober, um 19:30 Uhr gegen die Ratinger Ice Aliens. Das Team vom Sandbach ist nach drei Siegen momentan überraschend Tabellenführer.

Tore: 0:1 (12:01) Kevin Thau (Jan-Jaap Natte, Sebastian Eickmann), 0:2 (27:32) Sven Breiter (Martin Schweiger, Stephan Kreuzmann/5-4), 0:3 (51:32) Alexander Preibisch (Michael Henk, David Burgess), 1:3 (54:41) Milan Vanek (Mark Jablonski, John Kraiss/5-4). Strafen: Hamm 16, Dortmund 10. Zuschauer: 380.

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Hannover Scorpions Scorpions
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Sonntag 18.04.2021
Selber Wölfe Selb
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