Minikader der Roten Teufel siegt in Halle

"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz
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Mit 4:3 (0:0, 2:2, 2:1) gewannen die Roten Teufel Bad Nauheim ihr Auswärtsspiel bei den Saale Bulls Halle, was den ersten Erfolg in der Ferne seit dem 21. Dezember letzten Jahres (5:2-Sieg in Rosenheim) bedeutet. Dabei standen die Zeichen personell gesehen von Beginn an ungünstig: wie befürchtet mussten die Gäste nämlich mit einem Minikader von gerade mal 13 Feldspielern antreten, nachdem Baum (Bänderverletzung), Ponto (Gehirnerschütterung), Barta (Grippe), Saulite (Rücken), Golby (Knie) und Mangold (U19-Nationalmannschaft) nicht mitwirken konnten. Von daher war die Marschrichtung klar: hinten sicher stehen und so lange wie möglich das Spiel eng halten, um dadurch vielleicht den Gegner zu Fehlern zu zwingen. Dies klappte in den ersten 20 Minuten bestens, so hielt man die Saale Bulls weitestgehend vom eigenen Tor, das heute von David-Lee Paton gehütet wurde, fern und konnte sich das ein oder andere Mal sogar selber im Angriff in Szene setzen. Insgesamt war es aber ein sehr mäßiges Oberliga-Spiel, was beide Seiten ablieferten, wobei jedoch von den Gästen ob der Randbedingungen ohnehin kein Sturmlauf zu erwarten war, sondern eher die Sachsen-Anhälter zum Agieren gezwungen waren. Somit blieb die Partie nach dem ersten Abschnitt torlos, nachdem sich keines der beiden Teams hundertprozentige Chancen herausspielen konnte.

Dementsprechend kamen die Gastgeber zum zweiten Drittel zurück aus der Kabine und legten nach einem Tor von Weise in der 24. Minute auf 1:0 vor. Aber die Hessen konterten prompt: nicht ganz zwei Minuten nach dem Rückstand glichen die Roten Teufel durch Schwab zum 1:1 aus. Das Spiel wog nun hin und her, und als die Gäste in der 34. Minute sogar einen Mann mehr auf dem Eis hatten, war es Halles Miklik, der mit einem Shorthander sein Team auf 2:1 in Front brachte. Aber wieder schlugen die Mannen von EC-Coach Fred Carroll zurück: nach einer undurchsichtigen Situation vor dem Tor von Halles Goalie Tim Schnelle schob Brett Hammond für die immer stärker werdenden Gäste das Hartgummi zum erneuten Ausgleich über die Linie. Dieser Spielstand hatte bis zur zweiten Sirene Bestand und ließ somit alles offen für den letzten Durchgang.

Optimal begann dieser für die Gäste, die in der 42. Minute eine Unaufmerksamkeit der Hausherren durch Jonas Carlenius mit dessen ersten Tor für die Hessen zur erstmaligen Führung ausnutzen konnten. Offenbar war dies der Lohn einer cleveren Marschroute, denn man ließ die Saale Bulls zunächst gewähren, um sich dann allmählich selber in Szene zu setzen. Und man konnte durch Lehmann in der 55. Minute sogar noch einen draufsetzen und auf 4:2 in Front gehen. Zwar traf Halles Vavroch nur Sekunden später zum 3:4-Anschluss, doch die Gäste verteidigten nun clever und abgeklärt den knappen Vorsprung. Quasi mit dem Schlusspfiff landete die Scheibe noch einmal im Nauheimer Tor, doch der Unparteiische gab den Treffer ob der abgelaufenen Uhr nicht, so dass die Hessen drei nicht unbedingt für möglich gehaltene Zähler mit in die Kurstadt nehmen können. Der Minikader hat also das umgesetzt, was man sich vorgenommen hatte, so dass man von einem taktisch glänzenden Sieg sprechen kann.

Tore: 1:0 (23.) Weise, 1:1 (25.) Schwab, 2:1 (33.) Miklik, 2:2 (35.) Hammond, 2:3 (42.) Carlenius, 2:4 (55.) Lehmann, 3:4 (55.) Vavroch.

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