Michael Fischer bleibt bei den Löwen

Michael Fischer bleibt bei den LöwenMichael Fischer bleibt bei den Löwen
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Künftig soll der 18-Jährige zum Stammpersonal gehören: Der Landsberger, der sich 2010 gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Thomas dem Tölzer DNL-Team anschloss, erhielt einen Zweijahresvertrag bis 2013 und gehört am Freitag zum Löwen-Aufgebot gegen: Landsberg. Dass er nun gegen seine Ex-Kameraden antreten darf, findet der Neu-Löwe „lustig“. Er kennt etliche der EVL-Cracks und freut sich auf das Spiel.

Beim EV Landsberg durchlief Michael Fischer alle Nachwuchsteams von den Kleinschülern bis zum Junioren-Bayernligateam. In der ersten Mannschaft des EVL wurde der damals 17-Jährige nur in einem einzigen Play-off-Spiel eingesetzt. In Bad Tölz sah er die besseren sportlichen Perspektiven. Er fragte bei Nachwuchs-Cheftrainer Rick Boehm an und wurde mit seinem Bruder zum Probetraining eingeladen. Beide durften bleiben, gründeten in Tölz eine WG, zu der inzwischen auch DNL-Torhüter Marco Wölfl gehört.

Michael Fischers DNL-Bilanz: 36 Spiele, 16 Tore, 12 Beihilfen und 71 Strafminuten. Dazu zwei Einsätze in der Tölzer 1b-Mannschaft und drei Auftritte in der Oberliga. Dass der Landsberger nun den angebotenen Zweijahresvertrag unterschrieb, hat jedoch nicht nur sportliche Gründe: Der gelernte Bäcker möchte die Berufsoberschule in Bad Tölz besuchen. „Ich hatte mit dem Vertragsangebot nicht unbedingt gerechnet“, sagt er, „will die Chance, die ich nun bekomme, aber unbedingt nutzen.“ Cheftrainer Florian Funk traut es dem Jungspund zu: „Ich kenne ihn vom Training her gut. Er hat absolut das Zeug, um sich bei uns durchzusetzen. Er ist läuferisch gut, technisch stark, körperlich robust – und er schießt gut. Ein Außenstürmer, wie wir ihn brauchen. Ein Spielertyp wie Florian Strobl oder Yasin Ehliz.“

Michael Fischer ist damit bereits der zehnte Spieler, den die Löwen für die kommende Saison verpflichtet haben. Bei den Löwen schon unter Vertrag sind außerdem Torwart Andreas Jenike, die Verteidiger Michael Pfaff, Florian Kolacny, Peter Lindlbauer und Christian Kolacny, die Stürmer Christian Urban, Hannes Sedlmayr, Florian Strobl und Leo Pföderl.