Meisterrunde – Riessersee ist dabei

Riessersee: Rettung in letzter SekundeRiessersee: Rettung in letzter Sekunde
Lesedauer: ca. 1 Minute

Zwei Zähler fehlten dem Sportclub noch, um sich definitiv

für die Runde der besten Zehn zu qualifizieren. Angesichts des einfachen

Schlussprogramms eine leichte Aufgabe, aber statt zu Zittern zogen es die

Mannen von Andreas Brockmann vor, den Sack sobald wie möglich zuzumachen. Mit

dem 4:2-Erfolg (2:0,0:1,2:1) gelang dies – ohne großen Glanz und ohne Derek

Mayer, Andreas Klundt und Damjan Herdzik. Mit angezogener Handbremse rangen die

Werdenfelser die Roten Teufel nieder, die sich entgegen ihres Tabellenplatzes

und ihrer Leistungen vergangener Wochen als starker Gegner präsentierten.

Wie auch schon gegen Weiden, profitierten die Garmischer in

einem starken ersten Drittel vom guten Überzahlspiel der Paradeformation. Als

Meister der Vorlagen präsentierte sich einmal mehr John Spoltore. Das 1:0 durch

Troy Stephens bereitete er ebenso wie das 2:0 durch Blaine Bablitz vor. Auch

als Bad Nauheim im zweiten Drittel durch Jan Barta der Anschluss gelang,

behielt der Routinier die Übersicht und fand erneut in Blaine Bablitz den

richtigen Abnehmer für seine Vorlage. Das 3:1 – ebenfalls in Überzahl – war

schon fast die Vorentscheidung. Auch Petja Pietiläinens Tor zum 3:2 verschaffte

den Hausherren, die im Abschluss zu harmlos waren, nicht den nötigen Schwung,

um die Partie noch auszugleichen. Den Schlusspunktesetzte Marco Ludwig mit

einem Alleingang nach vorbildlicher Vorarbeit durch Florian Vollmer und dem

starken Florian Leitner. Bestnoten verdiente sich Mark McArthur, der gegen die

gefährlichen Nauheimer viel Arbeit bekam.

Trotz angezogener Handbremse reichte es für drei Zähler. Die

folgenden Spiele können die Werdenfelser nun ganz entspannt angehen. Gegen

Berlin und Miesbach hat die Mannschaft die Gelegenheit, Zuschauer zu mobilisieren

und für die Meisterrunde ins Stadion zu locken. Los geht es am Sonntag um 18:30

Uhr. (AL)