„Matchball“ zum Klassenerhalt

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Gegen den altbekannten Gegner aus zahlreichen früheren Regionalligaduellen bekommen die heimischen Bulldogs vom Spielplan her quasi einen Matchball für den vorzeitigen Oberliga-Klassenerhalt serviert. Denn sollte man beide Vergleiche für sich entscheiden, so würde der direkte Vergleich in der Abschlusstabelle der Relegation mindestens Platz drei und damit den sicheren Verbleib in der Oberliga bedeuten. Königsborns Trainer Waldemar Banaszak erwähnt daher, dass es nun eigentlich niemanden bei den Bulldogs geben dürfte, der die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat. „Mit zwei Erfolgen aus den beiden anstehenden Spielen können wir unser ausgegebenes Ziel vorzeitig erreichen und in Ruhe die Planungen für die neue Saison weiter vorantreiben“, so Banaszak weiter. Und er fügt noch hinzu: „Wer sich jetzt in dieser Situation nicht zu 100 Prozent für den Verein zerreißt, der ist bei uns fehl am Platze. Ich erwarte eine mindestens genauso engagierte Vorstellung vom Team, wie zuletzt gegen Herne.“

Beim Gegner  verfügt Trainer Bernd Arnold durchaus über einige beachtenswerte Akteure wie den 37-jährigen, aus Polen stammenden Topscorer Slawomir Kiedewicz, seine Sturmkollegen Ex-Zweitligaspieler Ingo Angermann oder den in Kasachstan geborenen Ernst Reschetnikow. Auch Verteidiger Kai Kühlem ließ in der Hauptrunde der Regionalliga West mit 28 Punkten aufhorchen und mit dem Torhüter-Gespann Tim Kühlem und Nils Isselhorst besitzt man ein starkes Tandem. Troisdorfs Strafbankkönig Manuel Warda wird im ersten Spiel am Freitag aufgrund einer Sperre nach der dritten Zehn-Minuten-Disziplinarstrafe in dieser Saison pausieren müssen. Zwar bekamen die Dynamite mit jeweils 0:7 zwei empfindliche Niederlagen zu Beginn der Qualifikation in Herne und gegen Neuss zugefügt. Aber die eingespielte Mannschaft schloss die Regionalliga-Hauptrunde immerhin als Zweiter hinter dem hohen Favoriten aus Frankfurt statt, wobei die Troisdorf Dynamites als einziges Team den Löwen aus Hessen eine Niederlage auf eigenem Eis beibringen konnten. In den anderen drei Begegnungen unterlag man mit jeweils nur einem Treffer Differenz, zweimal dabei sogar erst in der Overtime bzw. im Penaltyschießen. Dazu kommen ähnlich wie beim KJEC junge hungrige Nachwuchskräfte die von der Routine der älteren Mannschaftskameraden profitieren und an ihrer Seite reifen sollen. Teammanager und Ex-Profi Christopher Jahns der seine Schlittschuhe in dieser Saison noch nicht für Troisdorf schnürte, macht jedenfalls seit Jahren einen guten Job und formiert stets schlagkräftige Teams. Man sollte also seitens der Bulldogs gewarnt sein und den derzeit noch klassentieferen Gegner in keinster Weise unterschätzen.

Die Bulldogs, die personell diesmal bislang keine Ausfälle zu verkraften haben, möchten mit einem Auswärtssieg den Grundstein für Sonntag legen, um dann mit einem weiteren Erfolg gegen den Gastgeber des Freitags auf heimischen Eis den Klassenerhalt in trockene Tücher zu bringen. Zahlreiche Fans auch in Troisdorf wünscht sich das Team um Kapitän Matthias Potthoff daher auch schon am Freitag, die das Team so tatkräftig unterstützen sollen wie in der Vorwoche gegen Herne. Dazu besteht auch noch Mitfahrgelegenheit im Mannschaftsbus für interessierte KJEC-Anhänger, welche sich wie gewohnt persönlich in der Eissporthalle oder telefonisch unter 02303-61042 anmelden können. Der Fahrpreis beträgt zehn Euro und Abfahrt ist um 16.30 Uhr an der Eissporthalle Unna.