Markus Nachtmann: Erstes Spiel - erster Shutout

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Manch einem bot sich ein eigenartiges Bild am Freitagabend in der Knorr Arena. Beim Spiel der Heilbronner Falken gegen die Stuttgart Wizards stand nicht, wie zuerst vermutet, Danny aus den Birken, sondern der dritte Torwart Markus Nachtmann im Falkengehäuse. Dieser allerdings sicherte sich seinen ersten Shutout auf nicht ganz konventionelle Art. Mit eigenartigen Kamikaze-Aktionen, die auf Unsicherheit schließen ließen fischte und paddelte er den Puck immer wieder in Sicherheit. Ein sagenhaftes Glück mischte dabei auch noch tatkräftig mit. Dies hatte zur Folge, dass einige Falken-Anhänger desöfteren die Augen vor Nervosität schlossen. Zuerst durften sie jedoch jubeln. John Kachur hatte schon nach 53 Sekunden eine Vorlage von Marek Sebek zum 1:0 verwandelt. Auch Sebek stand zum ersten Mal in dieser Spielzeit auf dem Eis. In dieser Phase war Heilbronn die überlegene Mannschaft. Dann jedoch schien es als wolle man Stuttgart die Chance auf die Meisterrunde nicht nehmen. Die Käthchenstädter ließen merklich nach, Stuttgart gewann an Aggressivität, versuchte das Spiel in die Hand zu nehmen. Allerdings nutzen sie die vielen vorhandenen Chancen nicht. Vielleicht verblüffte sie auch die Art und Weise, wie Markus Nachtmann die Tore verhinderte. Das Tor der Falken war jedenfalls wie vernagelt.

Im zweiten Abschnitt war zunächst kein Unterschied zum ersten Drittel zu

bemerken. Bis zu dem Zeitpunkt als Mike Henderson aus schier unmöglicher

Lage einen Pass zu Fabio Carciola spielte und dieser zum 2:0 einnetzte.

Danach folgte eine kleinere Rangelei, bei der die Zauberer ihren Torwart

Tyrone Garner mit Händen und Füßen vor dem stochernden Heilbronner Becker

schützen wollten. Richtig aggressiv wurde die Situation jedoch zum Glück

nicht. Die Adrenalinkurve der Fans allerdings stieg gewaltig als der

Stuttgarter Hessel in Unterzahl losstürmte und den am Boden liegenden

Nachtmann eigentlich schon überwunden hatte. Hessel schaffte jedoch das

schier Unmögliche. Er schoss am leeren Tor - parallel zur Torlinie -

vorbei. Ein kollektives Aufatmen ging durchs Stadion.

Im Schlussdrittel schienen es die Blau- Gelben noch einmal wissen zu

wollen. Allerdings traf Garthe nur den Pfosten. Endgültig entschieden war das Spiel nachdem Heilbronn in der 49. Minute durch ein eigenartiges Tor von Henderson zum 3:0 kam. Garner hatte den Puck, aus welchen Gründen auch

immer, aus seiner Aufsicht verloren und dadurch dem Heilbronner Stürmer eine schöne Vorlage gegeben. Nur 37 Sekunden später klingelte es erneut im Kasten von Garner. Wieder traf Kachur, es war gleichzeitig der Endstand, der Nachtmann den Eingangs erwähnten, kuriosen Shut-Out bescherte. Der Falken-Verteidiger Ronny Martin holte sich, taktisch klug, da er so mit "reiner Weste" in die Meisterrunde starten kann, nach Ende des Spiels

seine dritte Zehn-Minuten-Strafe ab. Somit ist er am Sonntag gegen Füssen

gesperrt. Der Sieg fiel für die Falken letztendlich etwas zu hoch aus, da

Stuttgart definitiv mehr Spielanteile besaß. Hierbei trifft es wohl zu, dass nicht immer die bessere Mannschaft gewinnt, sondern oftmals die effektivere.


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