Mangold wechselt nach Bad Nauheim

"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz
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Seit einigen Tagen wurde es bereits in den Medien spekuliert, nun konnte die Unterschrift perfekt und somit die Meldung offiziell gemacht werden: André Mangold kehrt zurück zum EC Bad Nauheim.

Der Verteidiger stand bereits vor zwei Jahren auf den Spielberichtsbögen der Hessen, als der gebürtige Iserlohner mit einer Krefelder Förderlizenz ausgestattet fast eine komplette Spielzeit in der Kurstadt absolvierte und dabei vollends überzeugen konnte. Nach seinem Engagement in der Wetterau zog es den heute 20-Jährigen zu den Eisbären Berlin, bei denen er zunächst in der Oberliga-Mannschaft der Juniors zum Zuge kam. In 53 Spielen markierte der Defensiv-Verteidiger in der vergangenen Saison für die Hauptstädter zwei Scorerpunkte bei lediglich zehn Strafminuten, womit der 1,84 Meter große und 83 Kilogramm schwere Rechtsschütze seine faire und vor allem defensive Spielweise unterstrich.

Bei den Roten Teufeln dürfte der ehemalige Krefelder eine gewichtige Rolle in Sachen Abräumen spielen, denn die Stärke von Mangold liegt klar im Tore-Verhindern. „André besetzt optimal die Position, die bis dato noch vakant war. Neben einer starken Offensive haben wir somit eine ebenso leistungsfähige Defensive beisammen und zudem mit Boris Ackers einen DEL-erfahrenen Goalie zwischen den Pfosten. Nun kann die Saison also losgehen, und wir alle freuen uns darauf“, so EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein.

Das Team trifft sich im Rahmen der Radtour des Vereins Menschen für Kinder erstmalig am kommenden Samstag um 9:40 Uhr im Bad Nauheimer Eisstadion, um Autogrammwünsche der Fans zu erfüllen, ehe es am Abend zu einem „Team Building Event“ gemeinsam mit den GmbH-Verantwortlichen kommt. Sonntag geht es dann ins tschechische Trainingslager nach Slany, wo es somit lansgam aber sicher ernst wird in Sachen Saisonvorbereitung. Zwar steigen die Hessen spät in das Trainingsprogramm ein, aber zum einen wurde die Saison ohnehin um vier Wochen nach hinten verschoben, und zum anderen standen die meisten der Cracks bereits im Sommer auf dem Eis. „Das sollte kein Problem sein, und mehr als vier Wochen Vorbereitung gab es sonst auch selten mal“, so Andreas Ortwein.