Mammutprogramm nähert sich dem Ende

Peiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig SelbstvertrauenPeiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig Selbstvertrauen
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Das Mammutprogramm zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag beim EC Peiting nähert sich langsam dem Ende. In der nächsten Woche darf sich der ECP endlich wieder über ein paar freie Tage freuen. Davor war die Truppe von Trainer Leos Sulak aber fleißig beim Punktesammeln. In den Heimspielen gegen den TEV Miesbach (8:2) und dem EV Füssen (5:1) gab es jeweils klare Siege. Nur in Passau kassierten die Peitinger nach langer Zeit mit 1:3 eine Niederlage. Dennoch verteidigte der ECP die Spitzenposition in der Oberliga.

Nur eine bessere Statistenrolle gab der TEV Miesbach im letzten Spiel des Jahres in Peiting ab. Nach dem Führungstreffer von Klaus Müller (5.) bereiteten die Gäste die nächsten beiden Tore des ECP mit haarsträubenden Fehlpässen selbst vor. Simon Barg (9.) und erneut Müller (10.) waren dabei die Nutznießer. Danach kamen die Gäste durch Schembri (10.) und Fichtl (14.) zwar wieder heran. Spannung kam in der Folge jedoch keine auf, da der ECP klar das Geschehen bestimmte. Erst im zweiten Durchgang erhöhte Manfred Eichberger (27.) auf 4:2. Danach lieferten sich drei Akteure beider Teams eine ordentliche Faustkampfeinlage, ehe Ales Kreuzer (35.) auf 5:2 stellte. Im Schlussdurchgang machten die Peitinger den Kantersieg mit einem Dreierpack von Lubor Dibelka (52.), Eichberger (52.) und Marco Habermann (53.) innerhalb von 63 Sekunden perfekt.

In Passau sahen die Zuschauer eine lange Zeit ausgeglichene Partie. Den besseren Start erwischten die Gäste. Seine dritte Chance verwertete Dibelka zum 1:0 (6.). Im Mittelabschnitt erhöhten die Passauer den Druck. Desloges (34.) schaffte auch den Ausgleichstreffer. Kurz vor Drittelende bekamen die Hausherren nach einem vermeintlichen Foul von ECP-Goalie Stefan Vajs einen Penalty zugesprochen, den Vogl (38.) zur Führung der Niederbayern auch verwandelte. Danach haderten die Peitinger mit dem Abschluss einige guten Chancen ließen sie ungenutzt und zudem erkannte der Unparteiische einen Treffer der Gäste nicht an. Auch eine doppelte Überzahl im Schlussdurchgang konnten die Peitinger nicht nutzen. Stattdessen kassierten sie in der letzten Minute noch ein empty-net-Tor von Gomov zum Endstand. Vor über 1300 Zuschauern lieferte sich danach der ECP einen zunächst offenen Schlagabtausch mit dem EV Füssen. Beide Abwehrreihen standen aber gut und ließen kaum Chancen zu. Nur Eichberger (11.) fand eine Lücke in der Gästedefensive als er zwei Verteidiger aussteigen ließ und zum 1:0 einnetzte. Im zweiten Durchgang drängten die Füssener vehement auf den Ausgleich. Erst in Überzahl befreiten sich die Peitinger vom Druck und prompt traf Dibelka (30.) auch zum 2:0. Zu Beginn des Schlussdrittels war erneut Dibelka (41.) zur Stelle, um erneut im Powerplay auf 3:0 zu erhöhen. Doug Orr (43.) machte es mit dem Treffer zum 3:1 wieder spannend. Aber nur für kurze Zeit, da Simon Barg (48.) erneut die Überzahlstärke der Hausherren unterstrich und auf 4:1 stellte. Danach war die Moral der Füssener gebrochen. In der Schlussphase krönte Barg schließlich seine gute Leistung mit seinem zweiten Überzahltor.

Am Dreikönigstag gastierten die Peitinger zum dritten Mal in dieser Saison in Kaufbeuren, die am Sonntag (18 Uhr) gleich wieder beim ECP antreten. Zwischendrin spielt die Sulak-Truppe am Freitag in Landsberg.